Widerstand und Aufbegehren, Freundschaft und Liebe

Die Darmstädter Autorin Ilona Einwohlt überzeugt erzählstark mit „Wenn die Nacht brennt“

von Frank Horneff

Mit „Wenn die Nacht brennt“ legt die Darmstädter Autorin Ilona Einwohlt die Neuauflage ihres bereits vor fünf Jahren erschienenen Romans „Mohnschwestern“ vor:

Es geht um die Darmstädter Brandnacht vom 11. September 1944, die größte Tragödie in der Geschichte der Stadt und um das Jahr davor. Die Zeiten des Krieges sind die Zeiten von Lotte und Hans, von Hedwig und Ruth, von Fritz und Wilhelm.

Da ist Widerstand und Aufbegehren, Verstecken und Vertreiben und verblendeter Gehorsam. Denn während sich Lottes jüdische Freundin Ruth mit ihrer Familie verstecken muss, träumt Freundin Hedwig vom Mutterkreuz in Gold. Und während Lottes Verlobter Hans an der Front im Einsatz ist, verliebt sie sich zuhause in Darmstadt in den geheimnisvollen Wilhelm.

„Wenn die Nacht brennt“ ist eine Geschichte von Ohnmacht und Schmerz, die eindringlich und zugleich behutsam von Zuneigung, Freundschaft und

Liebe erzählt. Zutaten für ein bemerkenswertes Leseerlebnis. Es braucht in Zeiten wie diesen die guten Geschichten. „Wenn die Nacht brennt“ ist so eine.

Am 16.12.25 (Di.) ist die Autorin auf Einladung der LiteraturInitiative im Verein Darmstadt KulturStärken e.V. zu Gast in der Galerie des Restaurants Rosengarten. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht. Weitere Infos im Beitrag.

Ilona Einwohlt | Wenn die Nacht brennt | Paperback | BoD | 310 Seiten | 15 Euro | ISBN-13: 9783819202247 | https://buchshop.bod.de