Trio Con Legno

Kammerkonzert im Theaterfoyer

Seit nunmehr fünf Jahren bereichert das Trio Col Legno mit seinen Konzerten die Musikszene in Südhessen. Die drei Musiker Nina Schrader-Groschup (Querflöte), Michael Schönfelder (Klarinette) und Nicole Krüger (Fagott) verbinden ihre langjährige Freundschaft mit ihrer gemeinsamen Liebe zur Musik und schaffen so ein lebendiges und besonderes Klangerlebnis.

Die Wege der drei kreuzten sich schon vor längerer Zeit: Nina Schrader-Groschup, in Darmstadt verwurzelt, ist nach ihrem pädagogischen und künstlerischen Diplom in Mainz als freischaffende Flötistin tätig. Sie spielt in verschiedenen Kammermusikensembles, wobei ihr Repertoire von klassischer Kammermusik bis zu brasilianischen Klängen reicht. Nicole Krüger, aus Ostwestfalen stammend, studierte Schulmusik in Hannover. Schon 2013 musizierten sie und Nina gemeinsam in der Rheinischen Orchesterakademie Mainz. Michael Schönfelder, aufgewachsen im Sauerland, absolvierte sein Schulmusikstudium an der Folkwang-Hochschule Essen und spielt heute im Landesblasorchester Hessen. Mit Nina verbindet ihn eine mehrjährige Zusammenarbeit in der Deutschen Bläserphilharmonie.

Auch wenn die drei bereits in verschiedenen Konstellationen gemeinsam musizierten, fanden sie erst während der Corona-Zeit als Trio Col Legno (italienisch für „Trio mit Holz“) zueinander.

Ihre Programme sind so vielfältig wie ihre Biografien: Klassische Meisterwerke treffen auf zeitgenössische Kompositionen, Bekanntes auf Neuentdeckungen. Mit viel Spielfreude und Hingabe laden sie ihr Publikum zu einer musikalischen Entdeckungsreise ein. Dabei sind sie stets auf der Suche nach spannender, noch unbekannter Musik und passenden Arrangements für ihre ungewöhnliche Triobesetzung.

Das zeigt sich auch in ihrem aktuellen Programm „Mit Esprit und Leichtigkeit – Europäische Kammermusik“: Hier verbinden sie klassische Repertoirewerke von Mozart und Beethoven mit in Deutschland weniger bekannten französischen Kompositionen von Paul Pierné, Jacques Ibert und Henri Tomasi, entdecken vergessene Meister wie Caspar Kummer und präsentieren ein zeitgenössisches Stück von Jacques Leclair.

Sa. 5.9.25 | 15.30 Uhr | Foyer | Staatstheater Darmstadt | Eintritt frei, Spenden erbeten | theaterfoyer-darmstadt.de

Programm

Mit Esprit und Leichtigkeit – Europäische Kammermusik

Mozart, W.A.  (1756–1791)
Divertimento Nr. 1 in B-Dur (KV 439b / Nr. 1-5) | 1. Allegro | 2. Menuetto – Allegretto | 3. Adagio | 4. Menuetto | 5. Rondo – Allegro

Jacques Leclair  (*1959)
La Petite Patisserie. Quatre Morceaux  | I. La Tarte aux Pommes (2’10) | IV. Le Nid d’abeilles (2’30)

Henri Tomasi  (1901–1971)
Concert Champêtre  | 1. Ouverture. Allegro giocoso (1’45) | 2. Minuetto (2’00) | 3. Bourrée. Décidé (1’50) | 4. Nocturne. Andante (3’15) | 5. Tambourin. Vif (1’00)

Pierné, Paul  (1874–1952)
Bucolique Variée

Pause

Caspar Kummer (1795–1870)
Trio für Flöte, Klarinette und Fagott, Op. 32 | 1. Allegro

Ibert, Jacques  (1890–1962)
Cinq Pièces en Trio | 1. Allegro vivo | 2. Andantino  | 3. Allegro assai  | 4. Andante  | 5. Allegro quasi marziale

Ludwig van Beethoven  (1770–1827)
Variationen über „Là ci darem la mano“ aus Mozarts „Don Giovanni“ für Flöte, Klarinette und Fagott

Rossini, Gioacchino  (1792–1868)
Arr. St. Egeling L’Italiana in Algeri: Sinfonia