500 Jahre Reformation in Darmstadt
Stadtkriche Darmstadt
Am 21.8.1526, neun Jahre nach Luthers 95 Thesen, schrieb Landgraf Philipp der Großmütige an Bürgermeister und Rat der Stadt Darmstadt, dass er den katholischen Priester der Marienkirche durch Nikolaus Maurus ersetzt habe – aus der Marienkirche wurde die evangelische Stadtkirche. Im Oktober 1526 wurden alle hessischen Pfarrer verpflichtet, das Evangelium nach Luthers Lehre zu predigen.
Von Darmstadt aus verbreitete sich die Reformation in der gesamten Obergrafschaft Katzenelnbogen, wie der frühere Stadtarchivar Peter Engels im Stadtlexikon schreibt. Schon nach etwa drei Jahren war die Hälfte der Pfarreien für die neue Konfession gewonnen – von Nieder-Ramstadt (1526) über Arheilgen, Groß-Gerau und Roßdorf bis nach Bessungen und schließlich Eberstadt (1542). Wie die Darmstädter selbst auf den neuen Glauben reagierten, ist leider nicht überliefert.
Dekanat und Stadtkirche Darmstadt feiern den Beginn der Reformation in Darmstadt mit einer Veranstaltungsreihe, die für alle etwas bieten soll. Zum Auftakt laden wir zu einem Fest auf der Piazza, zur Eröffnung der Ausstellung „Lutherbilder aus sechs Jahrhunderten“ mit Festvortrag und am Abend zu einem Konzert des Chores „GoGospel“.
Konzerte unterschiedlichster Genres – vom Darmstädter Barockmeister Graupner bis zum Pop-Komponisten Dieter Falk – werden begleitet von Vorträgen, Lesungen, Filmabenden und der Tour „Rad und Reformation“ zur protestantischen Kirchenarchitektur. Das Landesmuseum beteiligt sich mit einer Führung.
Auch geistliche Impulse kommen nicht zu kurz: Evensongs und Bach-Vespern der Darmstädter Kantorei, eine „Wohnzimmerkirche“ der Hochschulgemeinden und die Herbst-Predigtreihe, die Stadtarchivarin, Oberbürgermeister, Stellvertretende Kirchenpräsidentin, den Mainzer Bischof und unseren Dekan auf die Kanzel bringt: Was bedeutet uns Reformation heute? Den Abschluss bilden am Reformationstag der Reformationsgottesdienst des Dekanats und eine Jugend-Party in der Stadtkirche.
Ein vielfältiges Programm, ganz überwiegend bei freiem Eintritt – Spenden sind natürlich höchst erwünscht.
22.8. bis 1.11.26 | Stadtkriche Darmstadt | Kirchstraße 11 | www.stadtkirche-darmstadt.de

Programmübersicht
VORHANG AUF hat hier einige Programmhighlights aus dem umfalreichen Programm zusammengestellt. Das komplette Programmheft steht zum Download auf der Homepage der Stadtkirche Darmstadt bereit.
Sa. 22.8.26 | ab 12 Uhr | Festlicher Auftakt | mit Familienfest auf der Piazza
- 12.00 Uhr Mittagsandacht in der Stadtkirche mit Pfarrerin Dr. Anna Scholz
- 13.00 Uhr Auftakt mit Familienfest auf der Piazza. Kinderaktionen auf der Piazza, Entchenangeln, Hindernisparcours,
- Bastelstation und manches mehr… | Für das leibliche Wohl sorgt Sasan Yazdani von der Wurstfontäne mit seiner Roberta.
- 14.30 Uhr Escape-Room-Spiel für Jugendliche in der Stadtkirche (ab 13 Jahren)
- 17.00 Uhr Eröffnung der Begleitausstellung „Lutherbilder aus sechs Jahrhunderten“, Eröffnungsvortrag: Dr. Ute Dieckhoff, Zentralarchiv der EKHN
- 19.30 Uhr Konzert des Chores Go Gospel (Ltg. Finn Krug)
September 2026
So. 30.8.26 | 14 Uhr | Bilder der Reformation im Hessischen Landesmuseum
Führung im Hessisches Landesmuseum Darmstadt mit Dr. Thomas Foerster
Als Großherzog Ludewig I. vor 220 Jahren den Aufbau der Gemäldegalerie im Darmstädter Residenzschloss vorantrieb, besaß er bereits Gemäldeporträts bedeutender Protagonisten der Reformationszeit, allesamt gefertigt von dem Wittenberger Maler Lucas Cranach d. Ä. Hierzu zählen das großformatige Rollenporträt des Kardinals Albrecht von Brandenburg als Hl. Hieronymus im Gehäus von 1525, das posthume Porträt des sächsischen Kurfürsten Friedrich III. dem Weisen von 1527 sowie das Ehebildnis von Martin Luther und seiner Frau Katharina von Bora aus dem Jahr 1529.
Die Führung lädt dazu ein, diesen vor circa 500 Jahren programmatisch ins Bild gesetzten Personenkreis eingehend zu betrachten. Dabei sollen die spannend ineinander verflochtenen Biographien, religiösen Vorstellungen und Ambitionen in den Blick genommen werden.
Dauer der Führung ca. 90 min. | Kosten: Eintritt plus 4 Euro Führungsgebühr. Max. 25 Personen, Teilnahmetickets sind online und an der Museumskasse erhältlich. Weitere Informationen unter www.hlmd.de
So. 6.9.26 | 18 Uhr | Bachvesper | Kammerchor der Darmstädter Kantorei
Der September beginnt mit der nächsten BACHVESPER im Rahmen unserer Reihe „Musikgottesdienste am ersten Sonntag im Monat“. Im Mittelpunkt des Abends steht die Motette „Jesu, meine Freude von Johann Sebastian Bach, aufgeführt vom Kammerchor der Darmstädter Kantorei unter der Leitung von Christian Roß.
Die BACHVESPER bietet Raum für Besinnung und Freude an der Musik Bachs und sucht über die tiefe Botschaft hinter seinem Werk nachzudenken. Bachs Musik erschließt sich dabei Menschen unabhängig von ihrem musikalischem oder religiösen Hintergrund. Nicht umsonst nennt man den Komponisten auch den „fünften Evangelisten“. Herzliche Einladung zu diesem Musikgottesdienst am Sonntagabend. Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.
So. 13.9.26 | 11 bis 17 Uhr | Tag des offenen Denkmals – Kirche & Gruft
Am „Tag des offenen Denkmals“ ist die Stadtkirche geöffnet von 11 bis 17 Uhr Stadtkirchen-Führung durch Kirche, Gruft um
11:30 Uhr mit Prof. Dr. Ralf Köbler | 12:30 Uhr mit Prof. Dr. Ralf Köbler | 14:30 Uhr mit Harald Bauer | 15:30 Uhr mit Harald Bauer
Spannende Geschichten über die Landgrafenfamilie und historische Einblicke in die Geschichte der Stadtkirche stehen auf dem Programm. Die Teilnahme ist ohne Voranmeldung möglich. Eine Turmbesteigung ist derzeit leider nicht möglich.
Der „Tag des offenen Denkmals“ ist ein bundesweiter Aktionstag, welche weiteren Bauten und Einrichtungen ebenfalls in Darmstadt und Umgebung ihre Pforten öffnen ist dem speraten VORHANG AUF Beitrag zu entnehmen.
So. 13.9.26 | 14 Uhr | Radtour „Rad und Reformation – Protestantische Kirchenarchitektur in Darmstadt“
Ein halbes Jahrtausend Reformation hat Spuren in der Kirchenarchitektur hinterlassen – auch in Darmstadt. Wir folgen diesen Spuren mit dem Fahrrad und schauen uns exemplarisch vier Kirchengebäude an. Den Anfang macht die in Teilen mittelalterliche Stadtkirche, ursprünglich natürlich katholisch, die an die Anforderungen des neuen Bekenntnisses und die politischen Gegebenheiten angepasst wurde. Die Pauluskirche steht für den Kirchenbau um 1900, bei dem mit dem Wiesbadener Programm bewusst protestantische Raumvorstellungen umgesetzt wurden, die allerdings nach dem Krieg konservativeren Ideen weichen mussten. Die Gebäude der Andreasgemeinde zeigen dann eine nüchtern-sachliche Gestaltung und eine Schwerpunktsetzung auf Gemeindehausfunktionen, wie dies in den 1960er Jahren üblich wurde.
Ziel der kurzen Radtour ist die Christuskirche in Eberstadt, die zwischen den Traditionen steht. Auf der einen Seite kann sie als traditioneller, fast sogar dreischiffiger Kirchbau gelesen werden. Auf der anderen Seite verweisen Materialität, Gestaltung und Raumprogramm in die Moderne.
Treffpunkt: 13.9.226, 14 Uhr an der Stadtkirche, Länge der Tour (einfach) ca. 7 km.
Teilnahme frei, ohne Anmeldung. Einfach kommen und mitradeln.
Fr. 18.9.26 | 20 Uhr | Schaubude Stadtkriche
Die Stadtkriche öffnet die Türen zur Schaubude Stadtkirche und lädt ein zu einem besonderen Filmabend in außergewöhnlichem Ambiente ein. Welcher Film die Besucher erwartet, bleibt geheim – vielleicht ein Lacher, ein Denkanstoß oder Gänsehaut …
Ein kleiner Tipp: Konsequent aus der Perspektive der Ehefrau zeigt dieser Film die private Geschichte der Reformation. Eine junge Frau flieht im frühen 16. Jahrhundert heimlich in leeren Heringsfässern aus einem Kloster, nachdem die Schriften eines umstrittenen Gelehrten ihr Weltbild erschüttert haben. In der fremden Stadt geht sie mit eben jenem Denker eine skandalöse Ehe ein – und wird selbstbewusste Wirtschafterin eines großen Haushalts und Gefährtin auf Augenhöhe in einer Zeit religiöser und politischer Umwälzungen.
Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen. Getränke, Snacks und Schaubuden-Atmosphäre im Kirchenschi inklusive. FSK ab 12 Jahren
So. 20.9.26 | 11.30 Uhr | Vortrag – Frauen in der Reformation
Welche Beiträge leisteten Frauen zur Reformation, und was hat sich durch die Reformation für Frauen verändert? Der Vortrag macht mit den wenig beachteten Aktivitäten von Frauen zur Unterstützung der Reformation bekannt und stellt einige prominente Frauen der Reformation vor, darunter Argula von Grumbach, die den Professoren der Universität Ingolstadt entgegentrat, und Katharina Zell aus Straßburg, die zahlreiche Reformationsschriften verfasste. Und natürlich darf auch Katharina von Bora, Luthers Ehefrau, nicht fehlen. Frauen haben erheblich zum Erfolg der Reformation beigetragen, und die Reformation hat auch die Situation der Frauen erheblich verändert. Sie erfuhren mehr Wertschätzung, wurden aber auch auf ihre Rolle als Ehefrau und Mutter fixiert. Nur ganz vorsichtig hat sich die Tür geönet zu etwas, was heute selbstverständlich ist: kirchliche Ämter für Frauen. Prof. Dr. Martin Jung wirkte im Pfarrdienst in Württemberg und als Hochschuldozent in Tübingen, Siegen und Basel. Seit 2002 ist er Universitätsprofessor für Historische Theologie an der Universität Osnabrück. Die Geschichte der Reformation gehört zu seinen Forschungsschwerpunkten. Zuletzt ist erschienen: Frauen ergreifen das Wort – Flugschriften von Autorinnen der Reformation in heutigem Deutsch (2022). Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.
Oktober 2026
Fr. 2.10.26 | 20 Uhr | Schaubude Stadtkriche
Die Stadtkriche öffnet die Türen zur Schaubude Stadtkirche und lädt ein zu einem besonderen Filmabend in außergewöhnlichem Ambiente ein. Welcher Film die Besucher erwartet, bleibt geheim – vielleicht ein Lacher, ein Denkanstoß oder Gänsehaut …
Ein kleiner Tipp: Der Film erzählt das Leben eines jungen Mönchs im frühen 16. Jahrhundert, der an den Lehren und Praktiken seiner Kirche zu zweifeln beginnt und mit einem öentlichen Thesenanschlag eine Bewegung auslöst, die Europa für immer verändern soll. Trotz Bann und drohender Hinrichtung weigert er sich, seine Überzeugungen zu widerrufen. Zwischen Glaubenszweifeln, persönlichem Mut und politischen Intrigen wird er zur prägenden Figur einer religiösen Umwälzung.
Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen. Getränke, Snacks und Schaubuden-Atmosphäre im Kirchenschi inklusive. FSK ab 12 Jahren
Sa. 3.10.26 | 19.30 Uhr | Christoph Graupner und die Reformation in Darmstadt
Fünfzig Jahre lang war Christoph Graupner (1683–1760) als Hofkapellmeister der Landgrafen von Hessen-Darmstadt tätig und prägte das musikalische Leben der Residenzstadt nachhaltig. Dennoch ist der bedeutende Komponist heute kaum bekannt – trotz eines beeindruckenden Œuvres von über 1400 Kantaten, zahlreichen Orchesterwerken und Opern.
Im Zentrum des Vortrags stehen Kantaten, die Graupner für die Zweihundertjahrfeiern der Reformation Martin Luthers komponierte. Anhand dieser Werke eröffnet sich ein lebendiger Einblick nicht nur in Graupners Musik, sondern auch in die Festkultur und das geistige Leben des barocken Darmstadt. Zugleich wird deutlich, wie eng Graupner über seinen Schwager und wichtigsten Librettisten, den Pfarrer Johann Conrad Lichtenberg, mit Ober-Ramstadt verbunden war.
Die Musikwissenschaftlerin Dr. Beate Sorg beleuchtet in ihrem Vortrag die Rolle des Kapellmeisters im höfischen Musikleben, Graupners Beziehungen zu Zeitgenossen wie Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach sowie die kulturpolitischen Hintergründe der Epoche. Bildmaterial aus Darmstädter Archiven machen Graupners Schaffen anschaulich und zugänglich.
Im Rahmen der Veranstaltung stellt Beate Sorg zudem ihr neues Buch „Christoph Graupner – Biographie eines Hofkapellmeisters“ vor, das erstmals umfassend über das Leben und Werk des Komponisten informiert und ein facettenreiches Bild seines Wirkens am Darmstädter Hof zeichnet.
MG 0802bDas Ensemble Colorito sowie Christian und Katharina Roß werden Beispiele aus Graupners Schaffen zu Gehör bringen: Duettarie für Alt und Tenor „Gehet ein zu seinen Toren“ aus der Reformationskantate GWV 1173/17
Ouverturensuite A-Dur GWV 474
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für Musikgeschichte, Barockmusik und die Kulturgeschichte Darmstadts interessieren.
Tickets im VVK kosten 10 Euro + Gebühren, ermäßigt 5 Euro + Gebühren | Abendkasse 12 Euro, ermäßigt 7,50 Euro
So. 4.10.26 | 18 Uhr | Bachvesper zum Erntedank
Zum Erntedankfest feiern wir eine BACHVESPER im Rahmen unserer Reihe „Musikgottesdienste am ersten Sonntag im Monat“. Im Mittelpunkt des Abends steht die Kantate „Es wartet alles auf dich“ BWV 187 von Johann Sebastian Bach, aufgeführt von der Darmstädter Kantorei und den Darmstädter Barocksolisten unter der Leitung von Christian Roß.
Die Bachvesper bietet Raum für Besinnung und Freude an der Musik Bachs und sucht über die tiefe Botschaft hinter seinem Werk nachzudenken. Bachs Musik erschließt sich dabei Menschen unabhängig von ihrem musikalischem oder religiösen Hintergrund. Nicht umsonst nennt man den Komponisten auch den „fünften Evangelisten“. Herzliche Einladung zu diesem Musikgottesdienst am Sonntagabend.
Der Eintritt ist frei , Spenden willkommen.
Fr. 9.10.26 | 19.30 Uhr | Der neue Gott – Künstliche Intelligenz und menschliche Sinnsuche
KI – ein menschengemachter Gott? Ist Künstliche Intelligenz der neue Gott des digitalen Zeitalters? In diesem tiefgründigen Essay entfaltet Claudia Paganini eine philosophisch brisante These: Erstmals erschafft der Mensch einen Gott, statt ihn nur zu denken. Die KI übernimmt zunehmend, was einst der Religion vorbehalten war: Sinnstiftung, Orientierung, allzeit verfügbare Antworten. Wir beten nicht mehr, wir klicken.
Mit analytischer Schärfe und theologischem Weitblick untersucht Paganini die spirituellen Konsequenzen dieser Entwicklung und zeigt: Im anbrechenden dritten Jahrtausend könnten nicht nur Menschen durch KI ersetzt werden, sondern auch kein geringerer als Gott selbst. Eine provokante Überlegung an der Schnittstelle von Religion und Technik.
Lesung mit Prof. Dr. Claudia Paganini: Der neue Gott – Künstliche Intelligenz und menschliche Sinnsuche. Anschließend Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Kristian Kersting, TU Darmstadt | Moderation Pfr.‘in Dr. Anna E. Scholz
Do. 15.10.26 | 19 Uhr | Wohnzimmerkirche
Gemütlich auf Sofas oder in Sitzgruppen sitzen, Popsongs oder neue geistliche Lieder mit der Band singen oder einfach zuhören, zwischendurch essen und trinken, miteinander ins Gespräch kommen – willkommen zur Wohnzimmerkirche.
Als ökumenischen Semestereröffnungsgottesdienst und im Rahmen des Reformationsjubiläums der Stadtkirche veranstaltet das Team um Almut Gallmeier von der ESG und Tobias Sattler von der KHG eine Wohnzimmerkirche. Eine besondere Art von Gottesdienst, zu dem Studierende und alle anderen eingeladen sind. Das Thema wird sein: Was bedeutet mir heute Spiritualität?
Es wurden schöne Lieder und schöne Texte ausgesucht – Zeit für Stille, zum Beten, zum Snacken und Plaudern über große Fragen. Ab 18.30 Uhr ist bereits Einlass, um 19 Uhr geht es los und wer nach Ende noch bleiben will – sehr gerne.
Fr. 23.10.26 | 20 Uhr | Schaubude Stadtkriche
Die Stadtkriche öffnet die Türen zur Schaubude Stadtkirche und lädt ein zu einem besonderen Filmabend in außergewöhnlichem Ambiente ein. Welcher Film die Besucher erwartet, bleibt geheim – vielleicht ein Lacher, ein Denkanstoß oder Gänsehaut …
Der Film erzählt von einem zwölfjährigen Jungen im Antwerpen des frühen 16. Jahrhunderts, dessen Vater als Drucker verbotener Schriften verhaftet wird. Gemeinsam mit einem Mädchen, das in den Katakomben lebt, macht er sich auf, einen brisanten Brief eines berühmten Gelehrten zu retten und der Inquisition zu entkommen.
Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen. Getränke, Snacks und Schaubuden-Atmosphäre im Kirchenschi inklusive. FSK ab 6 Jahren
Sa. 24.10.26 | 19.30 Uhr | Dieter Falk Trio | A Tribute to Paul Gerhardt
Anlässlich des 350. Todestages Paul Gerhardts im Jahr 2026 widmet Dieter Falk dem Liederdichter ein Programm mit Neu-Arrangements seiner bekanntesten Choräle. Sein Instrumentalalbum „A Tribute to Paul Gerhardt“ (2007, Impala Award)
zählt zu den erfolgreichsten seiner Art – nun kommt das Repertoire live in die Stadtkirche.
Zu hören sind Choräle wie „Befiehl du deine Wege“, „Nun ruhen alle Wälder“, „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“ und „Die Güldne Sonne“ in jazzigen Arrangements. Immer wieder taucht Falk in die lyrische Welt Paul Gerhardts ein und rückt dessen Texte ins Zentrum.
Mitwirkende: Dieter Falk, Piano | Daniel Rheinbay, Drums | Paul Wunder, Bass
Tickets im VVK 20 Euro + VVK-Gebühr, ermäßigt 10 Euro + VVK-Gebühr | Abendkasse 30 Euro, ermäßigt 15 Euro
Sa. 31.10.26 | 19 Uhr | Reformations-Halloween-Party
Für Jugendliche ab 14 Jahren in der Stadtkirche mit DJ. Der Eintritt ist frei.


