11. Darmstädter Krimitage

Nachdem letztjährigen Jubiläum freuen sich die Veranstater die elfte Auflage der Darmstädter Krimitage zu präsentieren.
Leider musste das Deutsche FernsehKrimiFestival in diesem Jahr kurzfristig in den Mai hinein verschoben werden, sodass auf den traditionellen Kinoabend verzichtet werden muss.
Dafür wird 2026 schon einen Tag früher gestartet – am Sonntag, der 8. März, dem Internationaler Frauentag. Jede dritte Frau weltweit erlebt mindestens einmal in ihrem Leben körperliche und/oder sexualisierte Gewalt und so tauchen diese Themen auch in Kriminalromanen auf.
Es warten sechs Lesungsabende, die wieder in die Welt der Kriminalfälle entführen.
Der beste Ort für unsere Lesungen und Gespräche mit unseren Autor*innen ist und bleibt die Bessunger Knabenschule. Hier entsteht auf der Bühne mit den weinroten Vorhängen eine besondere Atmosphäre. Der Bessunger Buchladen befindet sich ganz in der Nähe und ist das Bindeglied zwischen allen Agierenden der Krimitage. Er stellt die Kontakte zu Autoren und den Verlagen her und organisiert die Büchertische. Die beiden Krimitalker sind einmal mehr Michael Kibler, renommierter Krimiautor und bekennender Wahldarmstädter sowie seit letztem Jahr im Team der Buchblogger Sascha Kreim.
Alle Bücher können an den Veranstaltungstagen am Büchertisch gekauft werden. Die Autoren signieren die Bücher auf Wunsch.
Programmübersicht
So. 8.3.26 | Ana Wetherall-Grujic: „Blutsschwestern“ | Susanne Kaiser: „Riot Girl. Ein Fall für Obalski“
Mo. 9.3.26 | Mark Fahnert: „Die Fährte des Wolfs“ | Anna Schneider: „Grenzfall. Ihr Grab in den Fluten“
Di. 10.3.26 | Iver Niklas Schwarz: „Kummersee“ | Petra Johann: „Wem Du traust“
Mi. 11.3.26 | Andreas Izquierdo: „Über die Toten nur Gutes“ | Dietmar Bittrich: „Grab tiefer!“
Do. 12.3.26 | Timo Blunck: „Ein kleines Lied über das Sterben“ | Henrik Siebold: „Inspektor Takeda und der tödliche Ruhm“
Fr. 13.3.26 | Ivar Leon Menger: „Der Tower“ | Michael Kibler: „Bunkermädchen“
8.3. bis 13.3.26 | jeweils 20 Uhr | Bessunger Knabenschule | Ludwigshöhstraße 42 | Darmstadt | Karten 14 Euro. ermäßigt 12 Euro, Festivalpass 70 Euro | https://darmstaedter-krimitage.de
So. 8.3.26 | Die Rollen der Frauen
Ana Wetherall-Grujic | „Blutsschwestern“
Die Journalistin Ana Wetherall-Grujić wurde in Serbien geboren, kam jedoch kurz nach Ausbruch des Krieges im ehemaligen Jugoslawien mit ihren Eltern nach Österreich. Ihre journalistische Arbeit fokussierte sich auf die Menschen am Rand und erschien unter anderem bei ze.tt, bento und VICE. 2023 erschien ihr erstes Sachbuch „Das Baby ist nicht das verdammte Problem“ zu moderner Elternschaft. „Blutsschwestern“ ist ihr erster Krimi, für den Sie 2025 den GLAUSER-Krimipreis in der Kategorie Debüt verliehen bekam.
„Blutsschwestern“
Übel zugerichtet muss Ljiljana untertauchen. Ihre Schwester Sanja überredet sie, in die alte Heimat Serbien zu fliehen. Der Roadtrip, der beiden Schwestern bietet, statt Zuflucht und Hilfe, die Gefahr einer Mafiafehde. Die beiden Frauen müssen sich mit Gewalt auseinandersetzen und dabei verhindern, dass sie in tiefe moralische Abgründe gerissen werden. Es ist die Verbindung der Schwestern, die vielleicht einen Ausweg bieten kann.
Ana Wetherall-Grujic | Blutsschwestern | 8/2024 | Kremayr-Scheriau | 192 Seiten | 24 Euro | ISBN 978-3-218-01430-4

Susanne Kaiser | „Riot Girl. Ein Fall für Obalski“
Susanne Kaiser, geboren 1980 in Berlin, ist Journalistin und Autorin. Sie arbeitet unter anderem für Die Zeit, DER SPIEGEL und Deutschlandfunk Kultur und ist als Expertin u.a. bei Arte, WDR, ZDF oder Pro7 zu sehen. Seit 20 Jahren beschäftigt sie sich mit den Machtverhältnissen zwischen Männern und Frauen in muslimischen und westlichen Gesellschaften. 2023 ist ihr Buch „Backlash. Die neue Gewalt gegen Frauen“ erschienen. „Riot Girl“ ist ihr Debütroman.
„Riot Girl. Ein Fall für Obalski“
Eine Gruppe junger Frauen erschüttert Deutschland mit provozierenden und gefährlichen Protestaktionen. Der Protest scheint auf einen Höhepunkt zuzulaufen, deshalb wird LKA-Ermittlerin Obalski undercover ins Münchner Jugendamt eingeschleust. Sie soll heimlich Informationen über die Bewegung, ihre Methoden und Ziele beschaffen. Mit ihrer emphatischen Art versucht sie sich den jungen Mädchen zu nähern. Sie stellt dabei fest, dass die Aktionen wahrscheinlich der Ausdruck einer viel schlimmeren Serie von Gewalttaten sind. Obalski steht vor einem Dilemma: Wer ist hier eigentlich Täter, wer Opfer? Und wie weit sind die Aktivistinnen bereit zu gehen? Da wird eine Leiche aus der Isar geborgen …
Susanne Kaiser | Riot Girl. Ein Fall für Obalski | 4/2025 | Wunderlich Verlag | 416 Seiten | 24 Euro | ISBN 978-3-8052-0116-2
So. 8.3.26 | 20 Uhr | Einlass 19.30 Uhr | Bessunger Knabenschule | Darmstadt | Ticket-Link
Mo. 9.3.26 | Grenzüberschreitungen
Mark Fahnert | „Die Fährte des Wolfs“
Mark Fahnert, Jahrgang 1973, ist seit 1990 bei der Polizei. Mehrere Jahre ermittelte er verdeckt als szenekundiger Beamter, bevor er bei der Autobahnpolizei im rasanten Einsatz seinen Dienst versah. Heute befasst er sich mit politisch und religiös motivierten Delikten. Nun nutzt er seine dienstlichen Erfahrungen für eine Romanreihe rund um eine europäische Ermittlergruppe. „Die Fährte des Wolfs“ ist der zweite Band der Reihe.
„Die Fährte des Wolfs“
Lafdan Sadiku, Ermittler bei der European Crime Unit, und seine Führungsoffizierin Katrin Lesage werden nach Skopje in Nordmazedonien geschickt. Der dortige Polizeichef ist spurlos verschwunden. Mit dem Polizeichef fehlt auch ein Bild, welches wohl das einzige Foto eines bekannten Auftragskillers ist. Während der Ermittlungsarbeit beginnt Katrin Lesage an ihrem Kollegen zu zweifeln und muss erkennen, dass er über ein dunkles Geheimnis verfügt. Die Beiden geraten in ihrer Zusammenarbeit an gefährliche Grenzen.
Mark Fahnert | Die Fährte des Wolfs | 1/2025 | Piper Verlag| 352 Seiten | 13 Euro | ISBN 978-3-492-32108-2

Anna Schneider | „Grenzfall. Ihr Grab in den Fluten“
Anna Schneider lauschte schon als Kind gerne den Geschichten ihrer Großmutter und entwickelte später eine Vorliebe für Kriminalfälle und entschied sich folgerichtig nach dem Abitur für eine Bewerbung bei der Polizei. Glücklicherweise wurde sie abgelehnt und ist Bestseller-Autorin geworden. Für ihre Thriller lässt sie sich gern im Alltag inspirieren. So auch für die „Grenzfall“-Serie: Eine Zeitungsmeldung über einen vermissten Wanderer in Lenggries im Tölzer Land brachte sie auf die Idee. Mit der Nähe zu Österreich entstand die Idee einer Krimireihe, die in beiden Ländern spielt. „Ihr Grab in den Fluten“ ist mittlerweile Teil Nummer 6.
„Grenzfall. Ihr Grab in den Fluten“
Bei Oberkommissarin Alexa Jahn steht das Telefon nicht mehr still. In der Grenzregion Karwendel sind in Folge heftiger Unwetter die Flüsse über die Ufer getreten, und die Wassermassen reißen alles mit sich. Zahlreiche Personen gelten bereits als vermisst, und es werden von Minute zu Minute mehr.
Auch auf österreichischer Seite wütet der Sturm. Chefinspektor Bernhard Krammer, der sich gerad von einer Verletzung erholt, sieht sich vor einer großen Herausforderung als eine Leiche auftaucht, die nicht ertrunken ist. Hat jemand das Sturmchaos ausgenutzt und versucht so einen Mord zu vertuschen? Das grenzübergreifende Ermittlerteam beginnt mit seiner seine Arbeit und deckt eine Tragödie auf, die bereits vor Jahren ihren Anfang nahm.
Anna Schneider | Grenzfall. Ihr Grab in den Fluten | 1/2026 | Fischer Verlag | 432 Seiten | 14 Euro | ISBN 978-3-10-491958-4
Mo. 9.3.26 | 20 Uhr | Einlass 19.30 Uhr | Bessunger Knabenschule | Darmstadt | Ticket-Link
Di. 10.3.26 | Vergessen oder Verdrängt?
Iver Niklas Schwarz | „Kummersee“
Iver Niklas Schwarz kam 1981 zur Welt und arbeitet unter anderem Namen als Archäologe und Historiker. Er lebt mit seiner Frau auf einem Bauernhof, der in den letzten einhundert Jahren unnatürliche Todesfälle, eine Epidemie und einen Großbrand erlebt hat. „Kummersee“ ist sein Debütroman.
„Kummersee“
Dreißig Jahre nach dem ominösen Tod ihres Bruders im Kummersee kehrt Lena in das Dorf ihrer Kindheit im Wendland zurück. Als Polizistin ist sie für den Schutz eines Vermessungsteams zuständig, das den See als potenzielle Endlagerstätte prüft. Das ruft Umweltaktivisten auf den Plan und auch andere Kreise versuchen, die Arbeit zu sabotieren. Als unerklärliche Morde geschehen, flammen alte Schauergeschichten über den See wieder auf. Lena muss erkennen, dass die Vergangenheit nicht vergessen ist. Das Böse in ihrer Heimat hat schon ihren Bruder das Leben gekostet und kommt einfach nicht zur Ruhe.
Ein schaurig spannendes Setting!
Iver Niklas Schwarz | Kummersee | 1/2025 | Ullstein Verlag | 544 Seiten | 13,99 Euro | ISBN 978-3-548-06915-9

Petra Johann | „Wem Du traust“
Petra Johann, Jahrgang 1971, ist promovierte Mathematikerin. Sie arbeitete mehrere Jahre in der Forschung und in der Softwarebranche, bevor sie mit dem Schreiben begann. Sie hat bereits mehrere Romane verfasst und verweigert sich dabei konsequent Serien. Bei jedem neuen Buchprojekt kann sie ihrer Phantasie wieder ganz freien Lauf lassen.
„Wem Du traust“
Eva führt mit ihrem Mann Daniel und dem gemeinsamen kleinen Sohn das perfekte Leben am Stadtrand. Oft hilft Sofia, die Tochter von Evas bester Freundin Susanne, als Babysitterin aus. Eines Nachts bringt Daniel die Fünfzehnjährige nach Hause, doch am nächsten Morgen ist sie spurlos verschwunden. Petra Johann entwirft ein psychologisches Familiendrama, denn die beginnende Suchaktion deutet auf eine Verstrickung von Daniel hin. Dieser beteuert seine Unschuld und Eva würde ihm gerne glauben. Doch es mehren sich auch bei ihr Zweifel und sie muss sich fragen: Wer teilt hier mit mir mein Leben?
Ein emotionaler und spannender Blick hinter die Fassade einer Familie!
Petra Johann | Wem Du traust | 12/2025 | Aufbau Verlag | 428 Seiten | 17 Euro | ISBN 978-3-7466-4250-5
Di. 10.3.26 | 20 Uhr | Einlass 19.30 Uhr | Bessunger Knabenschule | Darmstadt | Ticket-Link
Mi. 11.3.26 | Bestattungen vom Feinsten
Andreas Izquierdo | „Über die Toten nur Gutes“
Andreas Izquierdo ist Schriftsteller und Drehbuchautor. Er veröffentlichte den preisgekrönten historischen Roman „König von Albanien“ (Neuausgabe DuMont 2024) und zahlreiche weitere Romane, u.a. den SPIEGEL-Bestseller „Der Club der Traumtänzer“ (2014). Sein Roman „Über die Toten nur Gutes“ ist Auftakt einer Reihe über den Trauerredner Mads Madsen.
„Über die Toten nur Gutes“
Mads Madsen findet immer die richtigen letzten Worte, denn er ist Trauerredner. Eines Nachts erreicht ihn eine geheimnisvolle Botschaft aus dem Jenseits: Sein alter Freund Patrick ist tot. Sein letzter Wunsch: eine Rede von Mads. Also begibt sich Mads, der seit Jahren keinen Kontakt mehr zu Patrick hatte, auf die Spuren der Vergangenheit. Schnell stellt er fest: Patrick war alles andere als der nette Junge von nebenan. Warum musste er wirklich sterben?
Bald findet sich Mads inmitten eines Netzes aus Geheimnissen und Lügen wieder. Kann ihm da eine schlechtgelaunte Kommissarin helfen, oder muss er sich drohenden Gefahren alleine aussetzen, nicht, dass seine nächste Rede die eigene Trauerrede ist …
Andreas Izquierdo | Über die Toten nur Gutes | 9/2025 | Dumont Verlag | 304 Seiten | 18 Euro | ISBN 978-3-7558-0011-8

Dietmar Bittrich | „Grab tiefer!“
Dietmar Bittrich wurde 1958 als Kind Hamburger Auswanderer in Triest geboren und lebt heute als Autor in Hamburg. 1999 erhielt er den Hamburger Satirepreis. Seine Bücher sind sehr erfolgreich, zu nennen sei hier unter anderem der Bestseller „Müssen wir da auch noch hin?“.
„Grab tiefer!“
Dietmar hat entschieden in den Beruf des Trauerredners zu wechseln. Inspiration für seine Reden liefert dabei oft ein Spaziergang über den Friedhof. Eines Abends beobachtet er zwei Männer, die einen dubiosen Sack in ein noch frisches Grab einbuddeln. Zu seinem Erstaunen erkennt Dietmar in den Männern zwei ehemalige Künstlerkollegen, die während der Corona-Zeit aus Existenzangst ins Bestattungswesen gewechselt sind. Sie versprechen feinste Bestattungen zu Discounterpreisen, allerdings wohl durch die Nutzung illegaler Wege. Für Dietmar kein Problem und gerne steigt er ein. Schnell hat er sogar selbst eine mörderisch gute Idee, wie man den Kundenservice noch verbessern könnte …
Dietmar Bittrich | Grab tiefer! | 5/2023 | dtv Verlag | 224 Seiten | 11,95 Euro | ISBN 978-3-423-21863-4
Mi. 11.3.26 | 20 Uhr | Einlass 19.30 Uhr | Bessunger Knabenschule | Darmstadt | Ticket-Link
Do. 12.3.26 | Hamburgs exotische Küche
Timo Blunck | „Ein kleines Lied über das Sterben“
Timo Blunck, geboren 1962, ist Musiker, Komponist, Produzent und Autor. Ab 1981 war er Bassist der international erfolgreichen Avantgarde-Punkband „Palais Schaumburg“. Zur selben Zeit gründete er „Die Zimmermänner, mit denen er heute noch aktiv ist. Nach Stationen in England und den USA betreibt Blunck seit 2001 in Hamburg und Berlin die Firma BLUT, die Musik für Events, Filme und Werbung produziert. Seinem Romandebüt „Hatten wir nicht mal Sex in den 80ern?“, zu dem Blunck auch ein Solo-Album veröffentlichte, folgte zuletzt der Roman „Die Optimistin“ (2021).
„Ein kleines Lied über das Sterben“
Tom Mangold hat das Leben auf die Bretter geschickt: Einst gefeierter Mordermittler, dümpelt er heute – ständig auf Koks – als Hundefänger in einer Laubenkolonie vor sich hin. Als ihn eine herrenlose Hündin zu einer Leiche führt, kommt alles noch schlimmer. Er trifft auf eine betörend schöne Frau mit einem nachtschwarzen Geheimnis – und verliert sich in einem Strudel aus brutalem Mord und zerstörerischen Leidenschaften. Dabei muss er für sich selbst erkennen, dass noch mehr Abgründe auf ihn warten als gedacht. Für ihn stellt sich nur die Frage, kann er diesen noch entgehen?
Timo Blunck | Ein kleines Lied über das Sterben | 6/2025 | Emons Verlag | 320 Seiten | 16 Euro | ISBN 978-3-7408-2426-6

Henrik Siebold | „Inspektor Takeda und der tödliche Ruhm“
Henrik Siebold ist Journalist und Buchautor. Er hat unter anderem für eine japanische Tageszeitung gearbeitet sowie mehrere Jahre in Tokio verbracht. Er lebt in Hamburg und unternimmt oft ausgedehnte Reisen nach Japan. Mit seiner Reihe um Inspektor Takeda verknüpft er seine Erfahrungen und Leidenschaften. „Inspektor Takeda und der tödliche Ruhm“ ist der achte Band der Serie.
„Inspektor Takeda und der tödliche Ruhm“
Hiroyuki Endō galt in Tokio als Meister der Sushi-Köche. Doch dann verließ er Japan heimlich, um in Hamburg als Hilfskoch unterzutauchen. Nun ist er verschwunden – und Inspektor Takeda soll ihn finden. Tatsächlich wird bald eine Leiche entdeckt: TV-Koch Tom Trautmann, für den Hiroyuki gearbeitet hat. Könnte Hiroyuki seinen Chef getötet haben? Bald jedoch tun sich neue Spuren auf: Anscheinend hatte Trautmann mit Kokain und anderen Drogen zu tun. Ein Fall bei dem sich der Jazzliebhaber Takeda erneut als Ermittlungsgenie beweisen muss.
Henrik Siebold | Inspektor Takeda und der tödliche Ruhm | 6/2025 | Aufbau Verlag | 383 Seiten | 11,95 Euro | ISBN 978-3-7466-4160-7
Do. 12.3.26 | 20 Uhr | Einlass 19.30 Uhr | Bessunger Knabenschule | Darmstadt | Ticket-Link
Fr. 13.3.26 | Von Mauern umgeben
Ivar Leon Menger | „Der Tower“
Ivar Leon Menger wurde 1973 in Darmstadt geboren, studierte Grafikdesign an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim. Er ist u.a. Autor und Regisseur zahlreicher Hörspielserien. „Monster 1983“ und „Ghostbox“ zählen zu den erfolgreichsten Produktionen in Deutschland. Als Werbetexter und Grafikdesigner entdeckte Menger rasch seine Liebe zum Film, die auch seine Geschichten prägt. 2022 erschien sein Thrillerdebüt „Als das Böse kam“, das in mehrere Sprachen übersetzt und für den französischen Krimipreis 2025 nominiert wurde. Sein dritter Thriller „Finster“ wurde ein SPIEGEL-Bestseller.
„Der Tower“
Job weg, Freund weg, Wohnung weg – da kommt für Galeristin Nova das Angebot, ein Jahr kostenlos im hochmodernen Pramtower mitten in Berlin zu wohnen, wie gerufen. Doch bald verwandelt sich Novas Glücksgefühl in Unbehagen. Der Pramtower steckt voller mysteriöser Geschichten und auch die Nachbarn verhalten sich seltsam. Nachdem sie vom Tod ihrer Vormieterin erfahren hat, beginnt sie dem neuen Umfeld zu misstrauen. Sie muss die Wahrheit herausfinden, bevor ihr neues Luxusdomizil zum Ende ihres neuen Lebens führt …
Ivar Leon Menger | Der Tower | 8/2025 | dtv Verlag | 400 Seiten | 13 Euro | ISBN 978-3-423-22134-4

Michael Kibler | „Bunkermädchen“
Michael Kibler wurde 1963 in Heilbronn geboren. Ist aber inzwischen Darmstädter aus Leidenschaft. Er studierte an der Goethe-Universität Frankfurt, im Hauptfach Germanistik mit den Nebenfächern Filmwissenschaft und Psychologie. Nach dem Magister 1991 promovierte er 1998. Schreiben ist seine Passion schon seit mehr als der Hälfte seines Lebens. Er ist Texter, Schriftsteller und Trauerredner. Schriftstellerisch hat er ein treues Publikum mit seinen Kriminalromanen und schickt Steffen Horndeich in seinen 17. Einsatz.
„Bunkermädchen“
Vor 40 Jahren wurde die 24-jährige Charlotte Fries neben einem Weltkriegsbunker auf einem ehemaligen Eisenbahngelände in Darmstadt ermordet aufgefunden. Fünf Menschen hausten damals illegal in dem Bunker – doch weder die möglichen Zeugen noch der Mörder selbst wurden je aufgespürt.
Der Cold Case fällt in der Gegenwart zufällig Privatdetektiv Steffen Horndeich in den Schoß, der gemeinsam mit seiner Partnerin Jana Welzer zu graben beginnt. Schnell werden sie in einen Strudel von Ereignissen gezogen, die den damaligen Mord in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen. Werden die erfahrenen Ermittler alle Spuren der Vergangenheit entschlüsseln und wird sie das zu einem Ermittlungserfolg führen?
Michael Kibler | Bunkermädchen | 10/2025 | Societäts-Verlag | 400 Seiten | 16 Euro | ISBN 978-3-95542-533-3



