Tatort – Gefahrengebiet

So. 1.2.26 | 20.15 Uhr | Das Erste/rbb | Tatort-Team Berlin

Es ist der Abschied von Corinna Harfouch vom Berliner Tatort. Nach sechs Einsätzen ist Schluss für die Charakterdarstellerin, die seit 2023 in der Hauptstadt als Kriminalhauptkommissarin Susanne Bonard ermittelte. Stets an der Seite von Mark Waschke als Kommissar Robert Karow, der in diesem Tatort für ganz besondere Momente steht.

Der Abschied von Corinna Harfouch bleibt nüchtern: Harfouch spielt ihre Ermittlerin gewohnt präzise und kontrolliert, vermeidet jede Form von Abschiedspathos, was zu ihr und ihrer Rolle passt und konsequent ist. Die Story ist schräg. Aber anders schräg, als das, was Ende vergangenen Jahres von Ulrich Tukur als Kommissar Murot zu sehen war.

Auf einer Industriebrache am Rande Berlins wird ein Obdachloser mit Bissspuren tot aufgefunden. Möglicherweise wurde er von einer Wölfin gerissen. Bonard und Karow übernehmen den Fall.
Eine Spaziergängerin hat die Leiche beim morgendlichen Rundgang mit ihren Hunden entdeckt. Sie ist überzeugt, am Tatort einen Wolf gesehen zu haben.

Mit dieser Info schlagen Bonard und Karow den Wanderer Noah Farrell (Nils Kahnwald) in die Flucht. Als er von dem Wolf hört, bricht er sein Überlebenstraining bei Wildnis-Lehrerin Dara Kimmerer (Anne Ratte-Polle) ab. Kurzentschlossen begleitet die Ermittlerin kurz vor der Rente die Wildnis-Expertin auf ihrer Tour durch den Wald. Während Bonard Überlebenstraining macht, findet Karow heraus, dass das Opfer ermordet wurde. Die Bissspuren sind erst nach dem Tod des Opfers entstanden. Die Staatsanwältin (Jasmin Tabatabai) macht Druck: Ein freilaufender Wolf in Berlin? Weiteres Chaos in der Hauptstadt steht zu befürchten.

Nachdem die Geschichte ihr überraschendes Ende hat, geht die Kommissarin. Erinnerungsstark durch das letzte Bild einer Story, die zum Abschied dieser besonderen Darstellerin eine andere hätte sein können.