Nacht der Museen 2026
Ein Erlebnis zwischen Tanz, Kunst, Clubsounds und römischer Geschichte

Nacht der Museen im Museum für Kommunikation
Am Abend des 25. April verwandelt sich die Kulturlandschaft in Frankfurt, Offenbach und Eschborn wieder in einen riesigen Erlebnisraum. Die „Nacht der Museen 2026“ lädt ein, Museen gemeinsam neu zu entdecken: als Orte des Austauschs, des Mitmachens und der nächtlichen Neugier – offen, vielfältig und voller überraschender Perspektiven. Von römischer Geschichte bis zu modernen Clubsounds bietet das Programm eine bunte Mischung aus Ausstellungen, Führungen, Workshops, Live-Musik und vielen besonderen Momenten, die drei Städte für eine Nacht eng miteinander verbindet.
„Weit über 50 Museen und Kulturorte beteiligen sich in diesem Jahr“, so Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig. „Ein Beweis für die Beliebtheit dieser Nacht nicht nur bei den Besuchern. In der Nacht der Museen wird das Museumsufer bis weit nach Offenbach hinein gefeiert, die Kulturszene, die Vielfalt der Kunst und dieses Jahr auch ganz besonders Orte wie die ehemalige Dondorf-Druckerei oder das zukünftige Interimsgelände der Städtischen Bühnen in der Gutleutstraße, die aktuell kulturell zwischengenutzt werden. Der 25. April ist ein Fest für alle, ein Fest, das uns einen Blick in die Vergangenheit und Zukunft werfen lässt. Denn hochkarätige Objekte aus den vergangenen Jahrhunderten sind ebenso zu entdecken wie neue Kulturräume. In Bockenheim kann man erleben, wie sich Kunst und Wissenschaft verbinden, was ein Kulturcampus an dieser Stelle bedeuten könnte.“
Fokus Kulturcampus, Wissenschaft und World Design Capital 2026
Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Frankfurter Westen. Rund um den geplanten Kulturcampus in Bockenheim wird Stadtentwicklung erlebbar. Orte wie das Bockenheimer Depot, die Vision 31 und das 2og:dondorf samt der SCHIRN KUNSTHALLE öffnen ihre Türen für Ausstellungen, Rundgänge und Tanzperformances. Mit dem Senckenberg Naturmuseum über den Physikalischen Verein und die Experiminta bis zum Uniarchiv in der Dantestraße sind auch die Wissenschaften erlebbar. Gleichzeitig rücken im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 spannende Fragen zu Gestaltung und Zukunft in den Mittelpunkt. Sei es im Museum Angewandte Kunst, das mit seiner Ausstellung „Wolle. Seide. Widerstand“ den Teppich als ikonisches Ausdrucksmittel präsentiert, oder das Jüdische Museum mit „MISHPOCHA – The Art of Collaboration“, das ein Plädoyer für Zusammenarbeit setzt. Und es gibt noch ein Highlight: Im Frankfurter Gutleut bespielt „Frankfurt – City of WOW!“ aktuell 10 Meter hohe Wände mit einer immersiven Show über die Geschichte Frankfurts als Wirtschafts- und Handelsplatz.
Eine Bühne für Stars, Performance und Musik
Große Ausstellungsmomente gehören auch dieses Jahr zur NACHT DER MUSEEN: Das Städel Museum präsentiert „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“, das Deutsche Filminstitut & Filmmuseum lädt ein zu „W.I.M. Im Lauf der Zeit“. Die Europäische Zentralbank beleuchtet die Geschichte und Gegenwart ihres Gebäudes, während in der Deutsche Börse Photography Foundation in Eschborn junge Positionen auf Meisterwerke der Sammlung treffen. In Offenbach dreht sich an zwei Orten alles um Buch und Buchdruck und das einzige Ledermuseum Deutschlands zeigt Hobby-Horsing-Vorführungen.
Keine Nacht ohne Performance, Tanz und Musik: Die Frankfurt am Main Queens bringen den Frankfurter Kunstverein zum Beben, Dragqueens übernehmen im Historischen Museum: glitzernd, laut und bunt. Elektronische Musik prägt das MOMEM, das mit Ausstellungen zur Frankfurter Clubgeschichte abends selbst zum Club wird.
Workshops
In zahlreichen Mitmachangeboten für Erwachsene und Kinder vermitteln die Häuser ihre Kunst und ihr Wissen. Das Bibelhaus ErlebnisMuseum verbindet Geschichte mit Minecraft und Virtual Reality (VR), im Deutschen Architekturmuseum kann man bei Tanz und Karaoke selbst aktiv werden und in Offenbach wird es in der Druckwerkstatt im Bernardbau ganz
handfest, wenn Besucher selbst an die Druckmaschine „Elisabeth“ dürfen.
Tickets und Shuttle-Service
Besucher zahlen einmal Eintritt und können alle Shuttle-Busse (ca. 10-Minuten-Takt) sowie die historische Straßenbahn nutzen. Im Eintrittspreis enthalten ist auchdas RMV-Ticket für das gesamte Verkehrsnetz im Rhein-Main-Gebiet (ab fünf Stunden vor Veranstaltungsbeginn bis 11 Uhr des Folgetags) – ideal für die entspannte An- und Abreise. Es finden Taschenkontrollen statt; große Taschen und Rucksäcke sowie Speisen und Getränke sollten zu Hause gelassen werden.











Sabine Müller