Unter die Haut. Tattoos im Blick
Tätowierungen in der Kunst der Gegenwart
Anlässlich der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 widmen sich die Opelvillen als Partnerinstitution von »MISHPOCHA. The Art of Collaboration« des Jüdischen Museums Frankfurt dem Phänomen der Tätowierung. Die von Frau Dr. Kemfert kuratierte Opelvillen-Ausstellung »Unter die Haut. Tattoos im Blick« widmet sich dem visuellen Potenzial von Körperbildern im Design und in der Kunst.
Die in den Opelvillen entwickelte Schau hat ihren Ausgangspunkt im fotografischen Nachlass von Herbert Hoffmann (1919–2010), der Tätowierer und Porträtfotograf war. Über 60 Schwarz-Weiß-Fotografien werden von ihm mit umfangreichem Archivmaterial zu sehen sein. Weiter liegt der Fokus auf aktuell tätowierenden Kunstschaffenden, die eine künstlerische Ausbildung an Akademien absolvierten und für ihre Werke Papier ebenso nutzen wie menschliche Haut. Von ihnen sind Ölgemälde, Zeichnungen, Fotografien, Installationen und Videos Teil der Ausstellung. Neben diesen jungen, internationalen Positionen realisierte die New Yorker Tattoo-Pionierin Ruth Marten, die sich seit der AIDS-Krise ausschließlich der Zeichnung widmet, eigens neue Arbeiten.
Werke u.a. von
Sarah Dubná (CZ, Prag) ● VALIE EXPORT (A, Wien) ● Herbert Hoffmann (DE, Hamburg) ● Itoyo Kinoshita (JP, Kyoto) ● Dr. Lakra (MX, Oaxaca) ● Franziska Nast (DE, Hamburg) ● Sandra Mann (DE, Frankfurt am Main) ● Ruth Marten (USA, New York) ● Duke Riley (USA, New York) ● Rita Salt (USA, Pawtucket & New York) ● David Schiesser (DE, Berlin) ● Michele Servadio (UK, London & IT) ● Alessandro Veneruso (DE, Berlin & IT) ● Jan Zappner (DE, Berlin)







