Tag des offenen Denkmals 2026
Der Tag des offenen Denkmals ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Seit 1993 wird sie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) bundesweit koordiniert.
Jährlich wreden bis zu 7.000 Veranstaltungen und eine vielzahl an Denkmal-Touren in allen Regionen des Landes angekündigt. Wer die überwiegend kostenfreien Angebote wahrnehmen und über historische Türschwellen schreiten möchte, findet das vollständige Programm online unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm und in der App unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/app. Hier kommen stetig weitere spannende Programmpunkte und Denkmale hinzu – ein regelmäßiger Blick lohnt sich. Jährlich wird damit das Ziel erreicht, hauptsächlich Gebäude zugänglich zu machen, die sonst für Gäste verschlossen bleiben und das Thema kulturelles Erbe in die Mitte der Gesellschaft zu rücken.
Die DSD stellt den Tag des offenen Denkmals seit 1999 unter ein jährlich wechselndes Motto. 2026 betrachtet der Aktionstag unter dem Motto „NETZwerke: Denkmale & Infrastruktur“ die Knoten- und Angelpunkte einer vernetzten Gemeinschaft. Verbindung, Versorgung und Verkehr machen gesellschaftlichen Austausch und Wachstum erst möglich. Welche Bauwerke und bewegliche Konstruktionen prägen unsere Wege, bilden seit Jahrhunderten eine stabile Infrastruktur und Grundlage des heutigen Sozial-, Wissens- und Versorgungsstands?
So. 13.9.26 | deutschlandweiter Aktionstag | www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm
Darmstadt
Bahnwelt Kranichstein +++ Haus der Geschichte +++ Ev. Stadtkriche +++ Atelierhaus Vahle +++ Ökumenisches Gemeindezentrum Kranichstein +++ Ausstellungsgebäude Mathildenhöhe +++ Museum Künstlerkolonie +++ Großes Haus Glückert +++
Landkreis Darmstadt-Dieburg
Altes Rathaus Traisa +++ Darmstädter Schloss +++ Evangelische Kirche Jugendheim +++ Evangelische Kirche Malchen +++ Evangelische Laurentiuskirche +++ Museum Stangenberg Merck +++ Schloss Heilgenberg +++ Schlossturm Gräfenhausen +++ Schloss Lichtenberg +++ Merzhof +++ Diakoniezentrum Groß-Bieberau +++ Museumsstellwerk Reinheim
Lankreis Groß-Gerau
Ehemalige Erfelder Synagoge +++ Spaziergang: Ehemalige Nauheimer Gaststätten vor 1945 +++ Evangelische Kirche und Knauth-Orgel – Worfelden +++ Erinnerungsstätte der ehem. Pfarrkirche St. Alban +++ Fachwerkhaus in Trebur +++ Kath. Kirche St. Alban in Trebur +++ Museum Trebur +++ Ortsrundgang durch Trebur +++ St. Albans Vogtei +++ Wohnhaus Hauptstraße 21 +++ Fachwerkhaus in Rüsselheim +++ Opelvillen +++ Theater Rüsselsheim
Landkreis Odenwald
Burgruine Freienstein +++ Hamburger Zigarrenfabrik +++ Jugendstil-Wasserwerk Vielbrunn +++ Schloss Reichenberg
Landkreis Bergstraße
Altes Schulhaus +++ Tabakschuppen +++ Alte Synagoge +++ Martin-Buber-Haus +++ Ehemalige Karmeliter-Klosterkriche +++ Katharinenstift +++ Rundgang durch das alte Rohrheim
Darmstadt | Ehemaliger Rangierbahnhof und Bahnbetriebswerk des Bahnhofs Darmstadt-Kranichstein
1898 wurde der Rangierbahnhof in Darmstadt-Kranichstein in Betrieb genommen. Zur Infrastruktur gehörte auch ein Bahnbetriebswerk für die Wartung und Instandhaltung der Rangier- und Güterzuglokomotiven mit Drehscheibe, Rundschuppen und entsprechenden Behandlungsanlagen. Später kam eine zweigleisige Wagenhalle dazu. 1959 gingen im Zuge der Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke nach Aschaffenburg und des Rangierbahnhofs die beiden Stellwerkstürme Kf und R1 in Betrieb, die die mechanischen Stellwerke ersetzten und nun die Sicherung und den Betrieb von fünf Kilometer Strecke, 13 Gleisen und 60 Weichen gewährleisteten. Den Ringlokschuppen nutzte die Deutsche Bahn teilweise noch zum Unterstellen von Dieselloks, allerdings zunehmend weniger, so dass 1970 die Stände 9-14 zurückgebaut und die Untersuchungsgruben zugeschüttet wurden. Seit 1976 wird das Betriebswerk mit Werkstätten, Stellwerken, Ablaufberg und weiten Gleisanlagen vom ehrenamtlichen Verein Museumsbahn e.V. genutzt.
Ausschließlich im Rahmen von Führungen werden am Tag des offenen Denkmals die Geschichte der Bahnanlage, die Erhaltung der Denkmale und deren aktuelle und künftige Nutzung Themen sein. Es werden vier verschiedene Führungen angeboten:
- Führung über das Gesamtgelände
- Stellwerksturm R1
- Ringlokschuppen und Werkstatt
- Culemeyer-Straßenroller
Jede Führung beginnt und endet am Infostand, Eingang Tor 4, Eisenbahnmuseum Darmstadt Kranichstein, Steinstraße 4, 64291 Darmstadt. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Die jeweilige Führung ist nicht barrierefrei. Eine Anmeldung ist verpflichtend und ab dem 31. August 2026 möglich. Anmeldung unter bahnwelt.de
10 bis 16 Uhr | Steinstraße 7 | DA-Kranichstein
Darmstadt | Haus der Geschichte
Der Bau ging aus dem 1819 eröffneten Hofoperntheater, dem sog. Mollerbau, hervor. Ab 1918/19 diente der Prachtbau als hessisches Landestheater. 1994 erfolgte die Neueröffnung als denkmalgeschützter Archivzweckbau für das Hessische Staatsarchiv Darmstadt, das Stadtarchiv Darmstadt, das Archiv der Technischen Universität Darmstadt und das Hessische Wirtschaftsarchiv.
Spannende Führungen, ein abwechslungsreiches Kinderprogramm und ein Blick hinter die Kulissen bietet der Tag der offenen Tür im Haus der Geschichte im Zentrum Darmstadts. Entdecken Sie Dokumente aus fast 1200 Jahren Geschichte in Südhessen und Darmstadt, besuchen Sie die Ausstellung „Stück für Stück – Perspektiven auf Darmstadts Stadtgeschichte“, stöbern Sie auf dem Bücherflohmarkt oder erkunden Sie das Gebäude bei einer Rallye. Kinder können außerdem eigene Wappen gestalten und Marmorpapier herstellen.
Die Hessische Familiengeschichtliche Vereinigung e. V. berät zur Erforschung der eigenen Familie. Archive und Vereine informieren darüber, wie man zur Geschichte von Familien, Häusern und Regionen forscht. Am Informationsstand des Staatsarchivs geht es zudem um Chancen und Risiken von KI bei Archivrecherchen sowie um den kritischen Umgang mit Originalen und Fälschungen.
- Führung: Die Restaurierungswerkstatt: Rettung von Archivgut | 15.30 Uhr | Dauer 60 Minuten
- Vortrag: Dokumente aufräumen und wiederfinden – so geht’s! | 13.30 & 16.15 Uhr | Dauer 15 Minuten
- Führung durch das Haus der Geschichte | 12 & 14.30 Uhr | Dauer 60 Minuten
- Führung: Geschichte erleben im Staatsarchiv Darmstadt | 11 Uhr, 11.30 Uhr, 14 & 16 Uhr | Dauer 60 Minuten
- Führung durch das Archiv der TU-Darmstadt | 13 Uhr | Dauer 60 Minuten
- Führung: Architekturführung durch den Mollerbau | 11.30 & 15 Uhr | Dauer 60 Minuten
- Interavtiv: Kunterbuntes Marmorpapier selbst herstellen | 14 Uhr | Dauer 120 Minuten
- Führung: Stadtgeschichte hautnah im Stadtarchiv Darmstadt | 11 Uhr | Dauer 60 Minuten
- Film: Darmstadt in alten Filmen | 11 Uhr | Dauer 120 Minuten
- Vortrag: Darmstadts Zerstörung im 2. Weltkrieg | 14.15 Uhr | Dauer 60 Minuten
Im Café in den historischen Prunkräumen werden Kaffee und Kuchen angeboten.
11 bis 17 Uhr | Hessisches Staatsarchiv | Karolinenplatz 3 | Darmstadt
Darmstadt | Ev. Stadtkirche
Die Stadtkirche Darmstadt ist ein Wiederaufbau nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Sehenswert ist der erhalten gebliebene Chorraum aus dem 16. Jahrhundert mit gotischem Netzgewölbe und dem großen Grabmal des Landgrafen Georg I. für seine Frau Magdalena. In der begehbaren Gruft sind die Landgrafen und ihre Frauen bestattet.
Die Kirche und Gruft sind von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen durch Kirche (11 Uhr, 13 Uhr, 14.30 und 16 Uhr) und Gruft werden durch Prof. Dr. Ralf Köbler oder Harald Bauer durchgeführt. Der Turm ist derzeit leider nicht begehbar.
11 bis 17 Uhr | Kirchstraße 11 | Darmstadt
Darmstadt | Kulturinstitut Atelierhaus Vahle
Gebaut mit denkmalgeschütztem Garten 1960 von den Architekten Wilius/Romero. Es ist die ehemalige Wohn- und Wirkungsstätte des Künstlerpaares von Inge Vahle (1915–89) und Fritz Vahle (1913–91). Seit 2002 stehen Architektur und Garten unter Denkmalschutz.
15 Uhr | Führung Gartengestaltung | Dauer 60 Minuten
Der zum Anwesen gehörende Garten steht auch unter Denkmalschutz. Man kann seine Anlage von 1960 auch heute gut erkennen. Es werden in der Galerie des Hauses landschaftebezogene Aquarelle von Inge (1915 – 1989) und Fritz (1915 – 1991) Vahle sowie von Peter Thorbecke gezeigt. Der Landschaftsarchitekt Andreas Neuhann zeigt s/w Fotografien von Parkanlagen in Darmstadt. 11.30 Uhr ist die Eröffnung und 15 Uhr findet die Führung durch die Ausstellung statt. Davor spricht der OB Hanno Benz ein Grußwort.
Schumannstraße 11 | Darmstadt
Darmstadt | Ökumenisches Gemeindezentrum Kranichstein
Das Ökumenische Gemeindezentrum Kranichstein wurde 1980 geweiht und eingeweiht. Es vereinte die katholische Kirchengemeinde St. Jakobus und die evangelische Philippus-Kirchengemeinde unter einem Dach. Die Architekten Rolf Romero und Lothar Willius gestalteten den Bau in der charakteristischen Formensprache der 1980er-Jahre. Das Ökumenische Gemeindezentrum ist in die „Straße der Moderne“ aufgenommen und seit 2020 im Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen. Seither steht es als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz.
Am 13. September wird es Führungen durch die Kirchen- und Gemeinderäume geben. Halbstündlich wird eine Videopräsentation über den Stadtteil Kranichstein, den Bau des ÖGZ und über Aktivitäten im ÖGZ informieren. Geplant sind ferner Instrumentalbeiträge von in den Gemeinden aktiven Musikern.
12 bis 18 Uhr | Bartningstraße 40–42| DA-Kranichstein
Darmstadt | Mathildenhöhe Darmstadt
Ausstellungsgebäude (Mathildenhöhe Darmstadt)
Die Mathildenhöhe Darmstadt ist ein weltweit einzigartiges architektonisches und städtebauliches Gesamtkunstwerk, das im Juli 2021 zum UNESCO-Welterbe ernannt wurde. Von 1899 bis 1914 diente sie als Ausstellungsgelände und war Zentrum der Künstlerkolonie Darmstadt, die von Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein ins Leben gerufen wurde.
Als zentrales Bauwerk der Ausstellung 1901 entwarf Joseph Maria Olbrich das Atelierhaus der Künstlerkolonie auf dem höchsten Punkt der Anlage. Die Schauseite zeigt ein breit gelagertes Gebäude in klaren Formen mit einem reich ornamentierten, monumentalen Portal.
Programm: Freier Eintritt in das Ausstellungsgebäude sowie Zutritt zur Sonderausstellung „A Step Ahead – 125 Jahre Mathildenhöhe Darmstadt“.
11 bis 18 Uhr | Sabaisplatz 1 | Darmstadt
Ernst Ludwig-Haus/Museum Künstlerkolonie Darmstadt
Die Mathildenhöhe Darmstadt ist ein einzigartiges Ensemble der Architekturgeschichte und seit 2021 eine UNESCO-Welterbestätte. Von 1899 bis 1914 diente sie als Ausstellungsgelände und war Zentrum der Künstlerkolonie Darmstadt, die von Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein ins Leben gerufen wurde. Hier sind markante Bauwerke wie der prominente Hochzeitsturm, das Ausstellungsgebäude, das Ernst Ludwig-Haus und Künstlerhäuser zu finden.
Programm: Freier Eintritt in das Museum Künstlerkolonie und die Dauerausstellung „Raumkunst – Made in Darmstadt“.
11 bis 18 Uhr | Olbrichweg | Darmstadt
Großes Haus Glückert
Das Große Haus Glückert ist das größte und repräsentativste Wohnhaus der Ausstellung von 1901 auf der Welterbestätte Mathildenhöhe Darmstadt. Entwurf und Innenausstattung stammen von Joseph Maria Olbrich. Der Bauherr Julius Glückert ließ es als schlüsselfertiges Verkaufsobjekt errichten, in der Folge diente es jedoch wechselnden Ausstellungen seiner auf hohem Niveau stehenden Raumausstattungen.
Programm: Besichtigung des Foyers. Das Große Haus Glückert steht beispielhaft für das Jahresmotto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Bereits bei seiner Entstehung 1901 war das Gebäude Teil eines weitreichenden Netzwerks aus Kunst, Architektur, Handwerk und moderner Produktion auf der Mathildenhöhe.
10 Uhr | Alexandraweg 23 | Darmstadt
Darmstadt-Dieburg | Altes Rathaus Traisa
Das Alte Rathaus Traisa wurde als repräsentatives Verwaltungs‑ und Schulgebäude in den Jahren 1866/67 gebaut. Als stolzes Wahrzeichen der damaligen eigenständigen Gemeinde diente es u. a. als Standort für Gemeinderat, Schule, öffentliche Veranstaltungen und Gemeinschaftsleben.
Das Gebäude zeigt charakteristische Elemente wie Treppengiebel, einen Dachreiter und Rundbogenfenster – typische Stilmerkmale, die seine repräsentative Funktion betonten. Es steht unter Denkmalschutz.
Am diesjährigen Tag des offenen Denkmals öffnen wir die Türen des Alten Rathauses Traisa und laden herzlich zur Besichtigung und Begegnung ein. Entdecken Sie die Geschichte eines der markantesten Gebäude Traisas – und werfen Sie einen Blick in seine mögliche Zukunft!
11 Uhr – Eröffnung
Begrüßung der Gäste und Eröffnung des Denkmaltages
Ausstellung „Gestern und Morgen“
Im Innenbereich präsentiert die kleine, aber feine Ausstellung zur bewegten Geschichte des Gebäudes – von seiner Errichtung im Jahr 1866 über seine vielfältige Nutzung bis heute.
Geführte Besichtigungen
Einen Blick hinter die Kulissen werden und architektonische Details entdecken, den aktuellen Zustand sowie Geschichten, die das Alte Rathaus geprägt haben.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt
Im Außenbereich erwartet die Besucher ein kleiner Imbiss- und Getränkestand – ideal, um ins Gespräch zu kommen und bei einem Gebäck oder einem Stück Kuchen die Atmosphäre zu genießen.
12 bis 17 Uhr | Ludwigstraße 84 | Mühltal
Darmstadt-Dieburg | Darmstädter Schloss
Aus einer Burganlage der Herren von Hanau des 13. Jhs. hervorgegangen. Das Schloss liegt an der Nordostecke der Altstadt von Groß-Umstadt. An der Nordseite finden sich Reste der Stadtmauer. Wappentafel von 1465, ab 1524 in hessischem Besitz. 1727–47 Komplettumbau zu einer barocken Dreiflügelanlage. Heute ist das Darmstädter Schloss im Privatbesitz und Sitz des Evangelischen Dekanats Vorderer Odenwald und der Regionalen Diakonie Südhessen.
Segen to go“ und Führungen
Das Evangelische Dekanat Vorderer Odenwald bietet Führungen um 11, 13 und 15 Uhr an. Dabei können sich Besucher über die Geschichte des Darmstädter Schlosses sowie über das Dekanat, seine Kirchengemeinden und deren Kirchen informieren. Vor dem Darmstädter Schloss gibt es den „Segen to go“, einen Segen zum Mitnehmen, eine Luftballon-Aktion für Kinder und Gelegenheit zum Gespräch.
ab 11 Uhr | Am Darmstädter Schloß 2 | Groß-Umstadt
Darmstadt-Dieburg | Evangelische Kirche Jugenheim
Die evangelische Bergkirche am Heiligenberg wurde 1263 erbaut. Um 1480 wurde die Kirche in eine Hallenkirche mit quadratischem Chor, Sakristei und Turm umgewandelt. Diese Umgestaltung markierte den Beginn einer Reihe von Umbauten in den folgenden Jahrhunderten. Zwischen 1851 und 1856 erfuhr die Kirche eine grundlegende Renovierung und erhielt ihr heutiges Aussehen. Es wurde ein halbkreisförmiger Chor, eine Sakristei mit Zugang zur Kanzel und eine fürstliche Loge hinzugefügt. Der Turm erhielt seinen markanten Spitzhelm. Die evangelische Bergkirche Jugenheim liegt an den Hängen des Heiligenbergs in Seeheim-Jugenheim und ist eng mit dem dortigen Gesamtensemble bestehend aus Schloss, Schlosspark und Klosterruine verbunden.
Die Berkirche ist zur Besichtigung geöffnet. Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter der Kirchengemeinde wird für Fragen oder eine kurze Führung zur Verfügung stehen. Auf Wunsch kann die mechanische Kirchturmuhr besichtigt werden.
13 bis 17 Uhr | Heiligenberg | Seeheim-Jugenheim
Darmstadt-Dieburg | Evangelische Kirche Malchen
Die Kirche wurde 1480/81 erbaut und 1514 erstmals erwähnt. Die spätmittelalterlichen Wandmalereien zeigen die Leidensgeschichte Christi. Sie wurden in den 1930er-Jahren wieder freigelegt und in den 1980er-Jahren restauriert. Mit ihren drei Bestandteilen Kirchenschiff, Chorraum und Glockenturm ist die Kirche weitgehend im Originalzustand erhalten. Dazu trugen über die Jahrhunderte mehrere größere Restaurierungen bei.
Programmm: Führung Spätgotischen Wandmalereien und Baugeschichte, stündlich von 12 bis 17 Uhr, Dauer 30 Minuten
Erläutert werden die spätgotischen Wandmalereien der Kirche sowie die Baugeschichte der Kirche. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie sich die Kirche und die Gemeinde im Spannungsfeld von politischer und kirchlicher Zugehörigkeit über die Jahrhunderte entwickelt hat. Zwischen 15 und 18 Uhr erfolgt eine musikalische Begleitung durch Tischharfen.
ab 12 Uhr | Frankensteiner Straße 24 | Seeheim-Jugenheim
Darmstadt-Dieburg | Evangelische Laurentiuskirche
Der Kirchturm stammt aus dem 13. Jh. Im Chorraum befinden sich spätmittelalterliche Wandmalereien. Die Sebastiankapelle und das Sebastianfenster entstanden um 1483. Zur Ausstattung gehören ein Taufstein von 1580 sowie Glocken aus den Jahren 1483, 1599 und 1952. Die Farbfenster schufen Hans Gottfried von Stockhausen (1967), Joachim Pick (1985) und Cornelius Staudt (2013). Die Bosch-Orgel von 1960/2008 besitzt einen historischen Orgelprospekt aus dem 18. Jh.
Programm: In Gesprächen und über QR-Codes, werden die Besucher über die Geschichte der Kirche und der Kunstwerke informiert
15 bis 17 Uhr | Kirchstraße 7 | Seeheim-Jugenheim
Darmstadt-Dieburg | Museum Stangenberg Merck
Das 1860 auf dem Leserberg in Seeheim-Jugenheim errichtete „Haus auf der Höhe“ wurde 1903 von Heinrich Metzendorf umgebaut und vergrößert und beherbergt seit 2010 das Museum Stangenberg Merck. Es hat eine Ausstellungsfläche von rund 800 qm und erstreckt sich über vier Etagen. Neben der Dauerausstellung zu den Künstlern Heidy Stangenberg-Merck, Marietta Merck und Karl Stangenberg zeigt das Museum Stangenberg Merck parallel zwei Sonderausstellungen.
Programm: Erkundung des Museums und Parks auf eigene Faust; Führungen durch Dauer- und Sonderausstellungen nach Bedarf; Sonderöffnung des sonst nicht öffentlich zugänglichen Parks; Kaffee und Kuchen
10 bis 18 Uhr | Haus auf der Höhe | Helene-Christaller-Weg 13 | Seeheim-Jugenheim
Darmstadt-Dieburg | Schloss Heiligenberg
Am Tag des offenen Denkmals lädt Schloss Heiligenberg zu Besichtigungen, Ausstellungen und Führungen ein. Besucher können Kreuzgarten, Russenhaus und Bergkirche entdecken. Für Kinder gibt es ein Detektivspiel, eine Familienführung und Spielen im Prinzessinnenhäuschen. Den Abschluss bildet eine Märchenlesung. Alle Angebote sind kostenlos; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
11 bis 17Uhr | Kreuzgarten frei zugänglich
Besichtigung von Goldenem Kreuz, Gedächtniskapelle und Grab; Informationen durch die Stiftung.
12 bis 17 Uhr | Russenhaus geöffnet
Ausstellung zur Geschichte des Heiligenbergs und der Schlossbewohner.
Detektivspiel für Kinder | Für Kinder ab 9 Jahren im Russenhaus; mit kleiner Belohnung.
13 bis 17 Uhr | Evangelische Bergkirche frei zugänglich – Informationen vor Ort.
14Uhr | Geschichtsführung
Vom Kloster über Zentlinde und das Schloss bis zu europäischen Familienverbindungen.
15 Uhr | Familienführung „Zu Besuch bei Wilhelmine“
Für Kinder von 3 bis 10 Jahren mit Begleitung; kindgerechte Entdeckung des Heiligenbergs.
15.30 bis 16.30 Uhr | Spielen im Prinzessinnenhäuschen
16.30 bis 17 Uhr | Märchenlesung
Volks- und Kunstmärchen für Erwachsene und Kinder.
11 bis 17 Uhr | Treffpunkt für Führungen und Lesung: Brunnen im Innenhof | Heiligenberg | Seeheim-Jugenheim
Darmstadt-Dieburg | Schlossturm Gräfenhausen
Der Renaissancetreppenturm mit Hofhaus des ehemaligen Schlosses Gräfenhausen wurde 1555 erbaut und ist das älteste erhaltene weltliche Gebäude Weiterstadts. Das Renaissanceportal zeigt die Wappen der Erbauer Hans-Heinrich von Heusenstamm und Margareta von Kronberg. Der Turm und das zugehörige Hofhaus wurden von der Stadt umfassend restauriert und damit dauerhaft gesichert.
Im Museum werden antike Puppenstuben, historisches Spielzeug und interaktive Angebote präsentiert. Weitere Einblicke bieten die Themen „Schule früher“ sowie archäologische Funde aus der Umgebung. Museumsführungen finden nach Bedarf statt. Für Kinder gibt es eine Schlossrallye. Bei Kaffee und Kuchen besteht Gelegenheit zu Gesprächen und Plaudereien.
14 bis 17 Uhr | Turmstraße 4 | Gräfenhausen | Weiterstadt
Darmstadt-Dieburg | Schloss Lichtenberg
Das vom Darmstädter Landgrafen Georg I. in den Jahren 1570 bis 1581 erbaute Renaissanceschloss ist heute kultureller Mittelpunkt der Gemeinde.
Bevor im Jahr 1570 der Bau des Schlosses Lichtenberg begann, erhob sich hier schon im 12. Jahrhundert die Burg der Grafen von Katzenelnbogen. Landgraf Georg I. beauftragte den Baumeister Jacob Kesselhuth mit der Errichtung des Renaissanceschlosses.
Wegen der „gesunden Luft“ weilte die landgräfliche Familie gern in Lichtenberg. Das Schloss wurde Ausgangspunkt für die Jagd und zeitweise auch Witwensitz der Landgräfinnen. Nach dem 30jährigen Krieg wurde das Schloss jedoch kaum noch genutzt und über die Jahrhunderte mehr und mehr dem Verfall preisgegeben.
Heute ist das Schloss im Besitz des Landes Hessen.
13 bis 17 Uhr | Schloss Lichtenberg | Schloss Lichtenberg | Fischbachtal
Darmstadt-Dieburg | Merzhof
Der Merzhof ist ein ehemaliger Bauernhof aus dem Jahr 1813 im Ortsteil Rodau der Stadt Groß-Bieberau im hessischen Odenwald. Der Unternehmer Friedrich Merz stammte aus der Region und erwarb den Hof 1932 als Wohn- und Aufenthaltsort für seine in Frankfurt ansässige Familie. Für mehrere Generationen der Unternehmerfamilie Merz war der Merzhof von zentraler Bedeutung. Er diente als Rückzugs- und Erholungsort, Zufluchtsstätte und Wohnort während des Zweiten Weltkriegs und den folgenden Jahren.
Der Hof ist von 11 bis 16 Uhr für Besucher geöffnet. Dazu werden Kaffee und Kuchen mit freundlicher Unterstützung des Vereins „Aktion zugunsten krebskranker Kinder e.V. Groß-Bieberau“ angeboten.
11 bis 16 Uhr | Friedrich-Merz-Straße 2 | Groß-Bieberau
Darmstadt-Dieburg | Diakoniezentrum Groß-Bieberau
Die ehemalige Hofreite Rothenhäuser im historischen Ortskern von Groß-Bieberau wurde 2003 durch einen Förderverein erworben und in den folgenden Jahren umfassend saniert. Bereits in der Zeit nach dem 30-jährigen Krieg wird die „Hofreite am Markt“ urkundlich erwähnt; damals diente sie als Wohnsitz des Pfarrers. Die heutige Anlage geht in ihrem Kern auf das 17. Jh. zurück und umfasst ein Fachwerkwohnhaus aus dem späten 18. Jh., eine Scheune von 1663 sowie mehrere Nebengebäude aus der zweiten Hälfte des 19. Jhs. Nach mehrjährigen Sanierungs- und Umbauarbeiten wurde das Ensemble 2007 als Diakoniezentrum neu genutzt. Die Hofreite dokumentiert die historische Entwicklung eines ländlichen Anwesens und verbindet erhaltene Bausubstanz verschiedener Jahrhunderte mit einer zeitgemäßen Nutzung.
Anlässlich des „Tag des offenen Denkmals” lädt der Verein Diakoniezentrum Groß-Bieberau wieder zum beliebten „Federweißer & Zwiebelkuchen“-Fest ein! Es findet in diesem Jahr am Sonntag, den 13.9. statt. Ab 17 Uhr wird wieder schmackhafter selbstgemachter Zwiebelkuchen, herzhafte Winzerbrötchen und leckerer Federweißer und Wein vom Bio-Weingut Mohr-Gutting aus Duttweiler angeboten. Speisen und Getränke sind kostenpflichtig.
17 bis 21 Uhr | Sudetenstraße 1 | Groß-Bieberau
Darmstadt-Dieburg | Museumsstellwerk Reinheim
Das mechanische Stellwerk „Rf“ wurde 1896 erbaut. Bereits 13 Jahre später erhielt es seine bis heute erhaltene Innenanlage der Bauform Jüdel. Die Technik gewährleistet, dass Züge nur fahren können, wenn alle Weichen richtig gestellt sind. Dazu werden Weichen und Signale, die über Hebel und Drahtzüge bedient werden, im Stellwerk gegeneinander verschlossen. Bis 2007 wurde von hier aus der gesamte Zugverkehr im Bahnhof Reinheim gesteuert. Nach der Außerbetriebnahme übernahm der Verein Museumsstellwerk Reinheim e. V. den Erhalt von Gebäude und Technik. Das Stellwerk dokumentiert anschaulich die Entwicklung der Eisenbahnsicherungstechnik und war über mehr als ein Jahrhundert ein zentraler Bestandteil der örtlichen Infrastruktur.
Führung durch das Museumsstellwerk Reinheim
Das Museumsstellwerk ist den ganzen Tag zur Besichtigung geöffnet. Es gibt regelmäßige Stellwerksführungen, bei denen die Geschichte der Eisenbahn, insbesondere der Stellwerkstechnik, und die Funktionsweise der Anlage erläutert werden. Eine individuelle Besichtigung ist ebenfalls möglich. Die Stellwerkstechnik ist voll funktionsfähig, sodass sie in Aktion vorgeführt werden kann und man als Besucher/-in auch selbst in die Rolle des Fahrdienstleiters schlüpfen kann. Neben der Hebelbank, dem Blockkasten und der mechanischen Verschlusslogik im Bedienraum kann auch der im Erdgeschoss befindliche Spannwerksraum besichtigt werden. Darüber hinaus sind diverse Ausstellungsstücke und Modelle sowie historische Bilder und Dokumente zu sehen. Zum ersten Mal können wir zusätzlich unser neues Läutewerk aus den 1880er Jahren präsentieren. Die Vereinsmitglieder stehen auch abseits der Führungen gerne für Erklärungen bereit. Auf dem Außengelände sorgt ein Rangierspiel mit Gartenbahn für Unterhaltung. Führung zu vollen Stunde von 11 bis 17 Uhr.
11 bis 18 Uhr | Am Bahnübergang, Ecke Darmstädter Straße | Bahnhofstraße 14 | Reinheim
Landkreis Groß-Gerau | Ehemalige Erfelder Synagoge
Ehemalige Synagoge der jüdischen Gemeinde in Erfelden. Sie wurde 1877 geweiht. Hier lebten in den zwanziger bis Anfang der dreißiger Jahre des 20. Jhs noch 35 Juden. Mit der Machtübergabe an die Nationalsozialisten begann 1933 der Antisemitismus an Boden zu gewinnen. An ein gedeihliches Leben für Menschen jüdischen Glaubens war nicht mehr zu denken. Im Jahr 1937 musste daher die jüdische Gemeinde ihre Synagoge unter dem Druck der für Juden unhaltbar gewordenen Lebensumstände verkaufen.
Programm: Ab 10.30 Uhr kann die ehemalige Synagoge besichtigt werden. Um jeweils 11 Uhr, 13 Uhr und 14:30 Uhr findet ein Vortrag zum jüdischen Leben in Riedstadt-Erfelden in den 1920er und 1930er Jahren statt. Zum Abschluss tritt das Musiker-Duo „Bohei“ um 16 Uhr auf. Bohei – Musik von überall und nirgends. Was verbindet eine Klezmer Hora mit einer rumänischen Sirba? Was einen finnischen Tango mit einem jiddischen Lied? Das Duo Bohei erforscht die sanften und wilden Klänge der Musik Osteuropas mit gelegentlichen Ausflügen zum Tango Argentino und der französischen Musette).
10.30 bis 18 Uhr | Neugasse 43 | Riedstadt
Landkreis Groß-Gerau | Spaziergang: Ehemalige Nauheimer Gaststätten vor 1945
Von der Waldstraße geht es über den Hch.-Kaul-Platz durch die Vorder- und Wilhelm-Leuschner-Straße. Die Nachmittagführung beginnt um 14:00 Uhr in der Bahnhofstr. 34 und endet in der Königstädter Straße. Los geht es um 11 Uhr (Treffpunkt Waldstraße 16) und 14 Uhr (Treffpunkt Bahnhofstraße 34), Dauer jeweisl ca. 90 Minuten. Die Führungen erfolgen durch Lothar Walbrecht.
Lankreis Groß-Gerau | Evangelische Kirche und Knauth-Orgel – Worfelden
Die Fachwerkkirche wurde 1696 errichtet. Ihre Knauth-Orgel entstand 1623/24 ursprünglich als Schlossorgel für Darmstadt. Später gelangte sie in die Zwingenberger Kirche und befindet sich seit 1830 in Worfelden. Sie gilt als eine der ältesten noch spielbaren Orgeln Deutschlands und als zweitälteste erhaltene Orgel Hessens. Damit zählt sie zu den bedeutendsten kunsthistorischen Ausstattungsstücken Worfeldens.
10 Uhr | Gottesdienst „Anno 1624“ | Dauer 60 Minuten | mit Lektorin Daina Medda und Organist Alexander Richter
11.30 & 14 Uhr | Führungen zu Kirche und Orgel | Dauer jeweils 45 Minuten
13 Uhr | Orgelkonzert | Dauer ca. 60 Minuten
Landkreis Groß-Gerau | Erinnerungsstätte der ehem. Pfarrkirche St. Alban
Das Gelände der Vogtei erinnert an die ehemalige Pfarrkirche St. Alban, die hier von 985 bis 1557 bestand. Heute ist der Ort als Erinnerungsstätte gestaltet. Auf dem Gelände wurden mehrere Fundstücke entdeckt, darunter 1988 das Bruchstück eines Rippengewölbes. Es befindet sich heute in der St.-Alban-Kirche am Rabenstein an der Ecke Donaustraße, in der Nähe des Taufbeckens.
Programm: Die Erinnerungsstätte St. Alban ist jederzeit zugänglich, eine kleine Sitzgruppe lädt zu einer Pause ein. Der Regionalpark-Radweg führt direkt am Gelände vorbei. Zwei Stelen geben Auskunft über die Geschichte der ehemaligen Kirche St. Alban. Bei guten Wetter wird am Tag des offenen Denkmals an der Erinnerungsstätte um 11 Uhr ein ökumenischer Freiluft-Gottesdienst gefeiert. Ab 13 Uhr besteht die Möglichkeit, die Kirche St. Alban zu besuchen. Dort liegen Ordner zum Blättern aus, die 60 Jahre Kirchen-Geschichte zeigen. Gerne laden wir sie zu Kaffee und Kuchen ein.
ab 11 Uhr | Trebur in Richtung Geinsheim, Ortsausgang links ist ein Parkplatz, dort parken und die Erinnerungsstätte am Regionalpark Rhein/Main ist in Sichtweite | Groß-Gerauer-Straße | Trebur
Landkreis Groß-Gerau | Fachwerkhaus in Trebur
Das Fachwerkhaus aus dem Jahr 1666 steht auf einem älteren Gewölbekeller und gehört zu einer fränkischen Hofreite. Besonders ist das kunstvolle Schnitzwerk – eine Ausnahme unter Treburs sonst schlichten Fachwerkbauten. Bereits 1930 wurden bei einer Freilegung rätselhafte „Wasserwesen“ entdeckt. Ob ein südländischer Zimmermann dahintersteckt, bleibt offen. Hinweise aus dem Brandkataster und vom Heimatverein geben Einblicke in seine Geschichte.
Programm: Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit dem Bauherrn – und nach Verfügbarkeit auch mit dem Architekten. Der Keller unter der Scheune sowie die kunstvollen Schnitzereien an der Außenfassade können besichtigt werden. Für das leibliches Wohl sorgen kleine Erfrischungen.
12 bis 17 Uhr | Wilhelm-Leuschner-Platz 3 | Trebur
Landkreis Groß-Gerau | Kath. Kirche St. Alban in Trebur
Die Pfarrkirche St. Alban in Trebur wurde bereits im 12. Jh. erwähnt. Der heutige Kirchenbau entstand unter maßgeblicher Eigenleistung vieler Heimatvertriebener und wurde 1965 durch Kardinal Volk geweiht. Zur Ausstattung gehören Buntglasfenster des Künstlers Gustl Stein, das Altarraumkreuz von Bruder Adelmar aus Münsterschwarzach sowie ein aus Ton gefertigter Kreuzweg. Bei der Neugestaltung im Jahr 2004 erhielt die Kirche durch Unterstützung des Fördervereins ein Wandfries mit Jesus und seinen Jüngern sowie zwei Seitenbilder mit dem Hl. Alban und der Schutzmantelmadonna.
Eine Bildausstellung aus dem Archiv zeigt 60 Jahre Geschichte der St.-Alban-Kirche. Kaffee und Kuchen werden angeboten.
13 bis 17 Uhr | Am Rabenstein 6 | Trebur
Landkreis Groß-Gerau | Museum Trebur
Das Museum Trebur befindet sich in einer der ältesten Hofreiten des Ortes – einem Fachwerkensemble, das zwischen 1680 und 1700 erbaut wurde und weitgehend im Originalzustand erhalten ist. Im Inneren werden Besucher in die Zeit zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert zurückversetzt: Die Dauerausstellung „Pfalz-Zeit Trebur 829–1248“ erinnert mit einem begleitenden Film daran, dass Kaiser und Könige Trebur insgesamt 57 Mal besuchten. In einer Sonderausstellung sind zudem historische Fotografien aus den Jahren 1920 bis 1960 zu sehen, die das frühere Trebur zeigen. Ergänzt wird dies durch Exponate zur Vor- und Frühgeschichte, zur römischen Epoche, zum Mittelalter sowie zu Volks- und Brauchtum. Das Museum wird ehrenamtlich durch die Gesellschaft Heimat und Geschichte e.V. geführt.
Programm: Am Tag des offenen Denkmals lädt das Museum zur kostenlosen Besichtigung ein. Geboten werden zur Zeit der Öffnung die Dauerausstellung „Pfalz-Zeit Trebur 829–1248“ mit Film sowie eine Sonderausstellung mit historischen Fotografien aus den Jahren 1920 bis 1960, die das frühere Trebur zeigen.
11 bis 17 Uhr | Nauheimer Straße 14 | Trebur
Landkreis Groß-Gerau | Ortsrundgang durch Trebur
Ein Rundgang durch Trebur führt vorbei an zahlreichen Zeugnissen der wechselvollen Ortsgeschichte. Mit der schriftlichen Ersterwähnung aus dem Jahr 829 zählt Trebur zu den geschichtsträchtigsten Orten der Region – einst Schauplatz zahlreicher Königsaufenthalte und Reichstage im Mittelalter. Bis heute prägen historische Fachwerkhäuser das Ortsbild zwischen Burggraben und Schwarzbach, darunter eindrucksvolle Hofreiten vergangener Jahrhunderte. Der Rundgang lädt dazu ein, die Spuren dieser langen Geschichte zu entdecken und mehr über Architektur, Alltagsleben und bedeutende Ereignisse vor Ort zu erfahren.
15 Uhr | Trefffpunkt Nauheimer Straße 14 | Trebur
Landkreis Groß-Gerau | St. Albans Vogtei | Abgesagt
Auf der Flur „Vogtei“ stand einst die alte Pfarrkirche St. Alban – sie gilt als die älteste Pfarrkirche Treburs. Die Gedenkstätte markiert heute dieses mittelalterliche Siedlungsgelände; im Boden finden sich noch Spuren und Reste der ehemaligen Siedlung.
Zum Tag des offenen Denkmals findet auf der Vogtei an der Gedenkstätte St. Alban ein gemeinsamer Gottesdienst im Freien statt. Beginn ist um 11 Uhr. Im Anschluss besteht Gelegenheit, den geschichtsträchtigen Ort näher kennenzulernen.
Die Veranstaltung wurde abgesagt! | Groß-Gerauer-Straße 6 | Trebur
Landkreis Groß-Gerau | Wohnhaus Hauptstraße 21
Das Wohnhaus besteht aus zwei Fachwerkbauten und wurde im 18. Jh. durch einen Anbau erweitert. Der ältere Teil wurde bereits in 17. Jh. mit sehr kräftigen Eichenholzständern erbaut. Das Gebäude mit Hofanlage zeugt von einer vermögenden Landwirtschaft. Im Areal gab es vermutlich ein Brauhaus, das im Brandkataster von 1777 erwähnt ist. Das gesamte Areal ist eine typische fränkische Hofreite in U-Form. In Trebur gab es im 19. Jh. 194 Fachwerkbauten zwischen Burggraben und Schwarzbach. Unter dem Stallgebäude gibt es einen Keller, der nicht zum Stall gehört und vermutlich deutlich älter ist. Hier wurde bereits in der Vergangenheit vermutet, dass es sich bei dem offenen Brunnen im Keller um eine Mikwe handeln könnte.
Programm: Besucher können den Hof der typischen fränkischen Hofreite in U-Form erkunden sowie den Keller unter dem Stallgebäude besichtigen – dort befindet sich ein offener Brunnen, bei dem es sich möglicherweise um eine historische Mikwe handelt.
11 bis 17 Uhr | Hauptstraße 21 | Trebur
Landkreis Groß-Gerau | Fachwerkhaus in Rüsselheim
Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Fachwerkhaus von 1710. Es handelt sich um das älteste Fachwerkhaus Haßlochs, soweit bisher bekannt. Das Haus zeichnet sich durch eine reiche Zier im Fachwerk und durch teilweise bauzeitliche Malereien im Innenbereich aus. Es verfügt, für reine Wohnhäuser eher unüblich, über eine zweite Stube im Obergeschoss. So wird vermutet, dass das Gebäude eventuell auch einem anderen Zweck als nur dem reinen Wohnen diente.
Programm: Es werden nach Bedarf Führungen, bzw. Vorträge zur Geschichte und Restaurierung des Gebäudes angeboten.
11 bis 17 Uhr | Am Burggraben 3 | Rüsselsheim
Landkreis Groß-Gerau | Opelvillen
Namenspatron der Kunst- und Kulturstiftung ist Fritz Opel (1875–1938). Der Sohn des Gründers der Opelwerke Adam Opel errichtete nach dem Kauf der Villa Wenske die zweite Villa (das heutige Ausstellungshaus) zwischen 1931/32 und bewohnte die von ihm als „Schloss am Main“ bezeichnete Villenanlage bis zu seinem Tod 1938. Wechselnde Nutzungen vom Krankenhaus bis zum Amtsgericht führten die Rüsselsheimer Bürgerinnen und Bürger in den folgenden Jahrzehnten mit verschiedenen Anliegen in die Opelvillen, die 1955 in den Besitz der Stadt Rüsselsheim übergegangen waren.
Program: Kostenlose Denkmalführung durch die Opelvillen um 11 Uhr, Dauer 60 Minuten
11 Uhr | Ludwig-Dörfler-Allee 9 | Rüsselsheim
Landkreis Groß-Gerau | Theater Rüsselsheim
Das 1969 als Gastspielhaus eröffnete Theater Rüsselsheim ist ein prägnanter Theaterbau der Nachkriegszeit. Theater- und bühnentechnisch sowie raumakustisch gilt der Bau als beispielhaft. Er besteht aus zwei ineinandergeschobenen Parabeln mit gegenläufig schräg abfallenden Dächern, die den hohen Bühnenaufbau geschickt kaschieren. Das Akustikkonzept des Zuschauerraums ist bis heute bemerkenswert. Ausgewählte Materialien und raffinierte Details zeugen von der künstlerischen Qualität des Entwurfs. Die Prägung des Architekten Dietrich Hirsch durch seinen Lehrmeister Hans Scharoun ist deutlich erkennbar. Das Theater prägt den Rüsselsheimer Stadtraum als monumentale Großfigur. In seiner skulpturalen, individuellen Form kann der Bau als städtebaulicher Marker bezeichnet werden. Seit 2024 ist das Haus aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen als Kulturdenkmal geschützt.
Programm/Theaterführung: Vom Keller bis ins Haifischmaul – Neben Wissenswertem und Anekdoten zur Geschichte und zur einmaligen Architektur des denkmalgeschützten Hauses, erhalten Sie interessante Einblicke in die Bühnen-, Licht- und Tontechnik des Hauses. Dabei erklimmen Sie u. a. viele Stockwerke im Bühnenraum, um von der Sprinkleranlage und den klimatechnischen Anlagen im Kellergeschoss bis zum Schnürboden gut 19 Meter oberhalb der Bühne alle Bereiche vor, auf, unter und über unserer Großbühne inspizieren zu können.
Bitte beachten Sie, dass aus Sicherheitsgründen nur maximal 20 Personen an der Führung teilnehmen können. Darüber hinaus bedauern wir sehr, dass die einzelnen Stationen nicht alle über Aufzüge zugänglich sind. Darum ist die Führung für mobil eingeschränkte Personen und Rollstuhlfahrende leider nicht geeignet. Darüber hinaus sollten die Teilnehmenden schwindelfrei sein. Treffpunkt: Haupteingang des Theaters Rüsselsheim. Anmeldung bis: 31.8.2026 per E-Mail an g.reinig@kultur123ruesselsheim.de / Bitte beachten, dass es nach Beginn der Führung keinen Nacheinlass in das Theater gibt.
Führung um 10 Uhr nur mit Anmeldung | Am Treff 7 | Rüsselsheim
Odenwaldkreis | Burgruine Freienstein
Mittelalterliche Hangburg, gelegen auf einem steilen Sporn des Weckbergs, als südlichste Burg der Grafschaft Erbach und typische „Talsperre“ das Gammelsbachtal beherrschend. Der Ursprung ist bis heute nicht ganz geklärt: ursprünglich wohl eine Burg der Reichsabtei Lorsch, dann als Pfälzer Lehen an die Schenken von Erbach abgetreten. Sie diente dem Haus Erbach als Sitz des Amtes Freienstein, zu dem der gesamte südliche Teil der Grafschaft zählte.
Programm: Führungen in der Zeit von 13 Uhr bis 16 Uhr. Im Rahmen der Führungen am Tag des offenen Denkmals bietet sich für Besucher Gelegenheit, bisher abgesperrte Bereiche zu begehen und einzusehen. Dank der finanziellen Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz konnten auch im letzten Jahr wieder einzelne Bereiche der Burgruine fachgerecht saniert werden, die ebenfalls besichtigt werden können. Hinweise: Festes Schuhwerk empfohlen. Zugang aufgrund der Lage nicht rollstuhlgerecht.
13 bis 16 Uhr | Am Schloßberg 23 | Oberzent
Odenwaldkreis | Hamburger Zigarrenfabrik
Das Gebäude wurde 1894 als langgestreckter Backsteinbau auf einem Sandsteingeschoss erbaut und bot aufgrund seines großen Saals Platz für 120 Beschäftigte. Die Fabrik war der größte Arbeitgeber des Ortes und bestand bis 1936. Danach wurde das Gebäude vielfältig genutzt. Zum Tag des offenen Denkmals 2021 eröffnete hier das TECMUMAS Technikmuseum Bad König.
Programm: Historische Geräte können ausprobiert werden. Zudem werden regelmäßig Führungen angeboten. Für das leibliche Wohl sorgen Kaffee und Kuchen.
12 bis 18 Uhr | Kimbacher Straße 79 | Bad König
Odenwaldkreis | Jugendstil-Wasserwerk Vielbrunn
Das Gebäude wurde 1905 im Jugendstil erbaut. Im Inneren der 1969 stillgelegten Anlage befindet sich ein noch vollständig funktionsfähiges Peltonrad-Pumpenwerk. 1994–96 wurde auf Initiative des Vereins Museumsstraße Odenwald-Bergstraße e.V. mithilfe vieler Sponsoren das Wasserwerk fachgerecht renoviert. Der hydraulisch betriebene Pelton-Motor pumpte bis 1969 das Quellwasser in einen 170 Meter höher gelegenen Behälter und stellte damit die Wasserversorgung von Vielbrunn sicher.
Program: Von 10 bis 18 Uhr sind Besichtigung und Vorführung des Wasserwerkes mit Peltonrad-Pumpwerk möglich; sachkundige Erläuterungen werden über den ganzen Tag angeboten. Besucher/-innen können sich zudem mit dem von Braumeister Ralf Daum (Michelstadt) eigens für diesen Tag kreierten, frisch gezapften „Wasserwerk-Bier“ erfrischen. Ebenfalls vor Ort ist der Verein Museumsstraße Odenwald-Bergstraße e.V. mit einem Informationsstand.
10 bis 18 Uhr | Bremhof 2a | Michelstadt
Odenwaldkreis | Schloss Reichenberg
Die Burg wurde 1307 erstmals urkundlich erwähnt. 1370 erfolgte die Erweiterung der Kernburg um eine Vorburg sowie eine gotische Kapelle. 1557 entstand ein Renaissance-Ziehbrunnen. Ab 1876 diente die Anlage als Knaben-Erziehungsanstalt. 1924 wurde sie von Jakob Siefert vom Fronhof erworben, 1979 von der Offensive Junger Christen, die sie als Begegnungs- und Tagungsstätte nutzt. 1982-88 erfolgte die Restaurierung der Michaelskapelle. Seit 2006 wird die Obere Burg schrittweise saniert.
Programm: Kostenfreier Zugang zur Oberen Burg von Schloss Reichenberg. Das sogenannte Erfahrungsfeld ist ein Lern- und Erlebnisbereich in der historischen Burganlage, in dem Geschichte, Erlebnispädagogik und religiöse Themen anschaulich vermittelt werden. Besuchende können u. a. das Verlies, den historischen Brunnen mit Wasser-Klang-Installation sowie einen Dunkelraum erkunden. Es werden zwei Führungen angeboten: 14:30 Uhr: einstündige Schlossführung mit historischem Schwerpunkt; 15:45 Uhr: einstündige Schlossführung mit Schwerpunkt auf die Denkmalsanierung der letzten Jahrzehnte.
14 bis 18 Uhr | Schloß Reichenberg 1 | Reichelsheim
Bergstraße | Altes Schulhaus in Lorsch
Die Bausubstanz des Fachwerkhauses reicht bis zum Beginn des 18. Jhs. zurück. Erbaut in der Nachfolge des Kurpfälzer Schulhauses in Lorsch und später erweitert, beherbergte das Haus Schulräume und eine Schulmeisterwohnung; im 19. Jh. bewohnte es der Schuldiener. Es diente es als Wohnhaus und Kindergarten. Seit 2002 nutzt es die Kurpfalz-Bibliothek, ab 2023 ergänzt um die Dokumentation zur Landjudenschaft. Renovierungen in 2021-23 erbrachten eine neue dendrochronologische Datierung auf etwa 1723.
Programm: Denkmalführungen werden nach Bedarf angeboten. Zudem gibt es eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Hauses. Der Bibliotheksbestand sowie die Dokumentation „Jüdisches Leben“ sind frei zugänglich. Außerdem werden Doubletten aus dem Bibliotheksbestand angeboten.
11 bis 17 Uhr | Eingang auf der gegenüberliegenden Gebäudeseite gegenüber der Nazarius-Kirche | Schulstraße 16 | Lorsch
Bergstraße | Tabakschuppen
Im historischen Tabakschuppen wird die Geschichte des Tabakanbaus zwischen 1900 und 2016 erlebbar. Anhand von 16 Ausstellungseinheiten wird der Wandel der Arbeit beim Tabakanbau gezeigt. Zudem kann das dazugehörige Tabakfeld in nächster Nähe besichtigt werden.
Programm: 14 Uhr Tabakschuppenführung, Dauer ca. 90 Minuten. Ein Gästeführer leitet durch die Ausstellung im Tabakschuppen und gibt sein umfangreiches Wissen rund um den Tabakanbau in Lorsch weiter.
14 Uhr | Außerhalb | Lorsch
Bergstraße | Alte Synagoge | Heppenheim
Das Gebäude wurde um 1807 von der jüdischen Gemeinde Heppenheim als Synagoge mit Betsaal, Schule und Lehrerwohnung errichtet. Der zweigeschossige Bau mit Satteldach besitzt ein massiv ausgeführtes Erdgeschoss sowie massive Längswände, während Fassade und Rückwand in Fachwerkbauweise gestaltet sind. Im Giebel befinden sich zwei Rundfenster, die ursprünglich jeweils einen Davidstern zeigten. Seit 1901 wurde das Gebäude nicht mehr als Synagoge genutzt. Es erfolgte ein umfassender Umbau zu einem Geschäftshaus für Kurz- und Weißwaren mit großzügigen Schaufenstern. Ab 1936 beherbergte das Haus ein Friseurgeschäft mit Wohnung im Obergeschoss.
Programm: Das Kulturdenkmal Alte Synagoge Heppenheim ist ein historischer Knotenpunkt jüdischen Lebens – ein Ort, an dem sich über Jahrhunderte soziale, religiöse und städtische Netzwerke verdichtet haben. In einer Ausstellung haben wir die Lebensgeschichten der jüdischen Familien Goldschmidt und Meyerhof rekonstruiert – jener Menschen, die bis in die 1930er Jahre in den Häusern Kleine Bach 1 und 3 lebten. Wir zeigen originale Bausubstanz, und wie Denkmale unsere Netzwerke tragen – damals wie heute. Besucherinnen und Besucher erleben, wie ein lange unterbrochenes Netzwerk wieder Anschluss findet und wie aus einem Denkmal erneut ein Ort der Verbindung, der Begegnung und Erinnerung entsteht.
Vortrag: Die jüdischen Bewohner Kleine Bach 1 und 3 | 15 Uhr | Dauer ca. 45 Minuten
14 bis 18 Uhr | Kleine Bach 3 | Heppenheim
Bergstraße | Martin-Buber-Haus
Das Gebäude wurde 1868–1869 für den großherzoglichen Kreisarzt Dr. Scotti errichtet. Von 1916 bis 1938 war es Wohnhaus des jüdischen Philosophen Martin Buber und seiner Frau Paula Buber, die unter dem Pseudonym Georg Munk schrieb. Heute dient es als Gedenkstätte. Seit 1976 steht es unter Denkmalschutz, seit 1979 ist es Sitz des ICCJ. 2006 wurde eine Plakette „Literaturland Hessen“ angebracht.
Programm: Im Haus lädt eine deutschsprachige Dauerausstellung dazu ein, Leben und Werk des Religionsphilosophen Martin Buber kennenzulernen.
10 bis 15 Uhr | Werlestraße 2 | Heppenheim
Bergstraße | Ehemalige Karmeliter-Klosterkirche
Die Kirche wurde um 1400-06 als Stiftung des Ritters Hans V., seiner Ehefrau Iland von Dhaun, seiner Brüder Eberhard und Konrad sowie seines Neffen Konrad erbaut. Am 29. August 1406 wurde sie geweiht und dem Karmeliterorden übergeben. 1513/14 entstand die Annakapelle. Bis ca. 1528 erlebte der Orden eine Blütezeit; mit der Reformation wandten sich die Hirschhorner Ritter dem „neuen Glauben“ zu. Ab 1636 folgte eine erneute Blüte. Nach der Säkularisation 1803 verfiel die Anlage, das Kloster wurde aufgelöst und die Mönche vertrieben. 1812 übereignete das Großherzogtum Hessen die Kirche der Stadt Hirschhorn, die sie 1886 der Pfarrgemeinde schenkte. Umfangreiche Restaurierungen erfolgten 1886-ca. 1910 sowie 1996-2023. Das Kloster diente als Pfarrhaus, später auch als Schulhaus und wird seit 2009 wieder durch den Karmeliterorden genutzt.
Programm: Besichtigung; Führungen „Baugeschichte“ um 14 Uhr und 16 Uhr, Dauer ca. 60 Minuten. Die Kirche liegt am steilen Hang zwischen Neckar und Schloss. Nur über ca. 50 Treppenstufen zu erreichen und deshalb nicht barrierefrei oder -arm. Die Führungen sind so ausgerichtet, dass sie auch für Kinder ab Grundschulalter geeignet und interessant sind.
10 bis 18 Uhr | Klostergasse 24 | Hirschhorn
Bergstraße | Katharinenstift
Alte Villa aus 1883, zunächst gebaut als Villa Borgnis, später erworben von Fam. Valckenberg, die den Lug-ins-Land erbauen ließen (genannt „Blaues Türmchen).
Als „Amalienhof“ 1932 verkauft an das Seraphische Liebeswerk e.V. Koblenz (damals Ehrenbreitstein), welcher es als „Kinder- und Erholungsheim“ einrichtete. Seit 1991 wurde es umgewandelt in eine sog. Tagesgruppe und dient der pädagogischen Arbeit mit Schulkindern.
Zum Gelände gehörte der sog. „Baßmannpark“ (rd. 80ha), heute im Eigentum der Stadt Bensheim.
Programm: erstmalige öffentliche Besichtigung mit Führungen, Kaffee und Kuchen
10 bis 16 Uhr | Nibelungenstraße 89 | Bensheim
Bergstraße | Rundgang durch das alte Rohrheim
Der Heimat- und Geschichtsverein Groß-Rohrheim lädt anlässlich des Tag des offenen Denkmals zu einem Rundgang durch den ältesten Teil von Groß-Rohrheim ein. Bei der Führung von Walter Öhlenschläger erwarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Informationen und Anekdoten zu Gebäuden und ihren Besitzern sowie zu den vier verschiedenen Dorfherren: Hessen-Darmstadt, Erbach, die Dieburger Ulner und Hohenfels-Reipoltzkirchen.
Spziergangstart 10.30 Uhr | Dauer: 90 Minuten Anmeldung erforderlich bis 12.9.26 per E-Mail an 1.Vorsitzender@rohrheimer-geschichte.de





























Darmstadt Marketing / Rüdiger Dunker