Wenn die Nacht brennt
Lesung mit Ilona Einwohlt
Die Darmstädter Autorin Ilona Einwohlt präsentiert ihr Buch „Wenn die Nacht brennt“ in der Buchhandlung Schlapp in Darmstadt-Eberstadt. Es verspricht ein interessanter Abend zu werden.

Zur Autorin
Ilona Einwohlt wollte eigentlich Ernährungswissenschaftlerin werden, hat sich dann aber nach der Lektüre von Simone de Beauvoir doch lieber für ein Literaturstudium entschieden. Längst ist sie erfolgreiche Autorin zahlreicher (Kinder-und Jugend)-Bücher. Darüber hinaus engagiert sie sich für kulturelle Bildung an Schulen, kuratiert das Literaturfestival „Huch, ein Buch!“ und unterrichtet Kreatives Schreiben. Sie interessiert sich für Themen mitten aus dem Leben, insbesondere dem von Mädchen und Frauen, und findet es immer wieder spannend, wie historische Ereignisse mit dem Schicksal von heute verknüpft sind. Ein Thema, das sie mit Herzblut und Liebe auch in ihre Romane für Erwachsene trägt. Ilona Einwohlt lebt mit ihrer Familie in Darmstadt. Zudem ist sie als Bildungsreferentin für MuK Hessen e.V. tätig.
Die Autorin ist gerne bereit, Ihre Bücher zu signieren und Fragen zum Schreiben, zu ihren Büchern und zu neuen Buchprojekten zu beantworten.

Zum Inhalt des Buches
Darmstadt, 11. September 1944: Englische Bomber fliegen in der Nacht einen Fächerangriff über der Stadt. Mit Brandbomben soll ein Feuersturm entfacht werden, die Alliierten wollen die Moral der Zivilbevölkerung untergraben. Sie hoffen endlich auf Widerstand der Deutschen gegen das totalitäre Regime.Dieser hat sich in den Monaten zuvor längst organisiert, im Geheimen versteht sich, denn wer anderer Meinung ist, schwebt in Lebensgefahr. Sowie Ruth, Lottes jüdische Freundin, die wie vom Erdboden verschwunden ist. Doch Lotte, Fritz und Magda verteilen heimlich Flugblätter, verhelfen Menschen zur Flucht, kümmern sich um Hilfsbedürftige. Tagtäglich begeben sie sich in Gefahr, Spitzel gibt es überall: Der Else mit seinem Glasauge, der Lotte auflauert. Ihre ehemals beste Freundin Hedwig, die einen Wehrmachtsoffizier heiraten will und davon träumt, eines Tages das Mutterkreuz in Gold zu erhalten. Und dann ist da noch Wilhelm, in den sich Lotte hoffnungslos verliebt und den sie nur heimlich in einem Schutzbunkerversteck treffen kann. Doch er kommt und geht, wann er will, und scheint in seinem blauen Mantel ein doppeltes Spiel zu spielen. Kann sie ihm vertrauen? In atmosphärisch dichten Szenen zeichnet dieser Roman das Porträt einer Stadt im Ausnahmezustand. Er erzählt von Menschen, die in dunkelster Zeit ihre Menschlichkeit bewahren und dafür ihr Leben riskieren.
Eine hochemotional erzählte Geschichte über Verrat und Zivilcourage, über Liebe und Verlust, die sich überall im damaligen Deutschland hätte abspielen können.

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