Inspiration

Weil’s um mehr als Geld geht

Foto: DSGV/DSV

Nachhaltigkeit – das Wort wird inflationär genutzt und wirkt schon lange abgedroschen.

Aber da, wo es echt gelebt wird und von Menschen direkt umgesetzt wird, ist Nachhaltigkeit ein großer Fortschritt, für eine bessere, gesündere Zukunft. Wie bei der Sparkasse Darmstadt mit umsichtigem Mitarbeiter- und Sozialengagement und – zum Beispiel – neuerdings mit dem Fonds ÖKOWORLD KLIMA. Giuseppe Pippo Russo sprach dazu mit Stefan Jäger und Christina Feist vom Nachhaltigkeitsteam des heimischen Geldinstituts.

Im Fensterrahmen steht imposant der „Lange Lui“ und im Hintergrund die Schlossfassade. Im Vordergrund erfahre ich vieles, was ich über die Sparkasse nicht wusste.

Und es ist sehr interessant zu erfahren, dass das heimische Geldinstitut einen Nachhaltigkeitsbeauftragten hat.

Christina Feist und Stefan Jäger, Foto: Giuseppe Pippo Russo

Stefan Jäger, stellvertretendener Abteilungdirektor im Vorstandsstab, zeigt die vielfältigen Bereiche, in denen sich die Sparkasse bereits seit Jahren intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit kreativ auseinandersetzt.

Schon lange gibt es Fonds, die von den Anlageberatern angeboten werden, bei denen die Zusammensetzung der beteiligten Firmen genau gescannt wird, damit es sich ja auch wirklich um nachhaltig agierende Firmen handelt.

Neu dazugekommen ist der „Ökoworld-Klima-Fonds“. Ein konsequenter Klimaschutz-Fonds, bei dem man seinem Geld „eine klimafreundliche Richtung“ geben kann.

Überhaupt sind beim Angebot für die Kunden schon seit längerem bei gut 80 Prozent der Zertifikate der Nachhaltigkeitshintergrund gesichert. Man kann sicher sein, dass das Geld, das man anlegt, mit gutem Gewissen angelegt ist.

Neben Stefan Jäger habe ich eine weitere kompetente Gesprächspartnerin – Christina Feist. Sie ist Referentin für Unternehmenskommunikation und wie Jäger Mitglied im äußerst aktiven Nachhaltigkeitsteam, das ständig neue Aspekte – gerade auch für die Sparkasse selbst – angeht und umsetzt.

Die Sparkasse selbst lebt aktiv Nachhaltigkeit

So werden zum Beispiel Dienstfahrzeuge überwiegend durch Elektromobile ersetzt. Job-Tickets werden vermehrt und – wenn möglich – flächendeckend angeboten, der Homeoffice-Anteil deutlich erweitert und Fortbildungsmaßnahmen meist online gestaltet.

Foto: motrradcbr/stock.adobe.com

Bei Um- und Neubauten wird auf die Chance der Begrünung und auf die Möglichkeiten geachtet, Bienenstöcke auf Dächern zu positionieren. Bei der Materialbeschaffung wird bei der Lieferkette auf ökologische und soziale Aspekte geachtet. Und das ist nur ein Teil der Aufgaben, die das Nachhaltigkeitsteam entschlossen bearbeitet.

Man sieht, der Slogan der Sparkasse „Weil’s um mehr als Geld geht“, wird aktiv mit Leben erfüllt.

Das soziale Engagement der Sparkasse unterstützt alle wichtigen Bereiche: Natur und Umwelt, Sport und Vereine, Schule und Bildung, Kunst und Kultur. Hier wurden alleine im Jahr 2020 über 900.000 Euro an Fördermittel zur Verfügung gestellt. Kindergärten und Tagesstätten, im Sozialbereich, bei Festen und Veranstaltungen, in der Wissenschaft und der Forschung, bei Arbeitgebern und Ausbildern, als Auftraggeber und Steuerzahler (die Sparkasse ist mit 9,7 Millionen einer der größten Gewerbesteuerzahler der Region), mit Spenden und mit dem Ludwig-Metzger-Preis, der jährlich zahlreiche Vereine und Initiativen mit insgesamt 75.000 Euro fördert.

Wie Christina Feist und Stefan Jäger berichten, spüre ich die mitnehmende Begeisterung. Das Nachhaltigkeitsteam arbeitet an der Zukunft. Und, so abgedroschen es klin­gen mag, an einer besseren Zukunft.

Ich fühle mich an den Mann auf dem Sockel vor dem Fenster erinnert. Großherzog Ludewig I. von Hessen Darmstadt, einer, der zu Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller Kontakt hielt, galt als großer Förderer der Kunst und Kultur – und das vor rund 200 Jahren.

Zurück in der Jetztzeit sehe ich, wie überzeugend das Team der Sparkasse ist: Mit nachhaltigen Geldanlagen von ÖKOWORLD, auch mit sehr vielen anderen Fonds, aber auch verstärkt mit ihrem Engagement für die mehr als 800 Mitarbeiter und – vor allem – für die Menschen der Region, leistet die Sparkasse einen „deutlichen Beitrag zur sozialen und ökologischen Stabilität unserer Umwelt“.

Ich erinnere mich an die Worte eines Freundes – er ist als Grantler bekannt, der gerne mal „mault“. Er beschrieb mir erst kürzlich, dass die Sparkasse ihm jüngst in höchster Not vertrauensvoll den Kredit gab, der sein betriebliches Überleben möglich machte. „Keine andere Bank hätte mir da geholfen“, sagt er. Das ist echtes soziales in der Region verwurzeltes Engagement.

Und wenn man sieht, wie sich die Sparkasse in Sachen Nachhaltigkeit ins Zeug legt, kann man nur sagen: Hut ab!

Giuseppe Pippo Russo, Herausgeber VORHANG AUF und seit Jahrzehnten Sparkassen-Kunde

https://www.sparkasse-darmstadt.de/de/home/privatkunden/wertpapiere-und-boerse/oekoworld-klima.html?n=true&stref=opener