Inspiration

Volker Ullrich | Acht Tage im Mai

Das Buch schildert packend den epochalen Umbruch der letzten acht Tage des Dritten Reiches vor ziemlich genau 75 Jahren.

Hitler hat sich und seine Frau Eva Braun schon umgebracht und nun zerfällt das “Tausendjährige Reich” nach nur 12 Jahren.

Die panische Flucht der Deutschen – aus dem Osten, aus dem Nationalsozialismus, aus der Verantwortung, ja, aus der Erinnerung und die Kraft des sofort einsetzenden “Wiederaufbaus” werden in diesem Buch konzentriert offengelegt. Auf 250 Seiten (ohne Anhang) versucht es zu erklären, wie die unterschiedlichen Denkweisen aufeinanderprallen und wie daraus etwas neues noch kaum gefestigtes entsteht. Wie so oft an Wendepunkten der Geschichte wird sichtbar, dass der Mensch am Schluß ein überaus pragmatisches Grundwesen hat. Untergang und Wiederentstehung, ein ewiges ein packendes Thema. In diesem Fall eine epochale Wende zum Guten. Äußerst lesenswert.
gpr

Volker Ullrich, Acht Tage im Mai, bei C.H.Beck, UVP 24 Euro