Inspiration

Trauerfeiern in Zeiten von Corona

Der Volksmund sagt: „Geteiltes Leid ist halbes Leid.“ Das gilt auch bei Trauerfeiern – zeigt es doch den Angehörigen, dass sie mit ihrer Trauer nicht alleine sind.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt über neue Regelungen zur Durchführung von Trauerfeiern während der Corona-Krise informiert. Hire heißt es unter anderem: „Zu Beerdigungen und Trauerfeiern sind ab sofort nur noch zehn Personen zugelassen.“ Frank Willenbücher, Bestatter aus Bessungen, sagt dazu: „Bei Feuerbestattungen empfehlen wir zu überlegen, die Kremierung wie gewohnt zeitnah erfolgen zu lassen, dann aber Trauerfeier und Beisetzung auf einen Zeitpunkt nach der Corona-Krise zu verschieben. Allerdings: Bei Erdbestattungen ist dies natürlich so nicht möglich.“

Ist die Trennung von Beisetzung und Trauerfeier eine Lösung?

Für eine solche Ausnahme-Situation hat niemand einen fertigen Plan. Die Reduzierung auf zehn Personen bei der Trauerfeier lässt wenig Gestaltungsmöglichkeiten. Eine Trauerfeier im herkömmlichen Sinn ist so nicht mehr möglich. Was ist also mit „der letzten Ehre“?

Neue Formen des Abschiednehmens auf der Homepage:
„Mit Gedenkseiten haben wir Technik auf unserer Homepage, die moderne Kommunikation nutzt, um Erinnerung und Trauer von Ort und Zeitpunkt loszulösen.“ führt Frank Willenbücher weiter aus. So können dann dort auf den Online-Gedenkseiten neben Bildern in einer Galerie auch Livestreams – Videos in Echtzeit – von Beisetzungen gezeigt und bereitgestellt werden. „Wichtig ist, den Moment der Beisetzung auf festzuhalten, um ihn online zur Verfügung zu stellen und bei einer späteren Trauerfeier zeigen zu können.“

Willenbücher Bestattungen | Herdweg 6-8 | Darmstadt | willenbuecher.org