Inspiration

Staatstheater im Dezember und Januar

4. Kammerkonzert

„Hinter jeder Musik steckt eine Geschichte.“

Fazıl Say Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 („Kaz Dağı – Mount Ida“)
Albert Dietrich/Robert Schumann/Johannes Brahms F.A.E.-Sonate
Robert Schumann Violinsonate Nr. 1 a-Moll op. 105
Richard Wagner / Fazıl Say Vorspiel und Liebestod aus „Tristan und Isolde“

9.12. | 20 Uhr | Großes Haus


Königin Lear

von Tom Lanoye nach William Shakespeare, aus dem Niederländischen von Rainer Kersten / Mit Gebärdensprache und Übertiteln

Königin Lear möchte ihr Wirtschaftsimperium zur rechten Zeit in die Hände der jüngeren Generation legen. Nur noch einmal sollen die drei Geschwister sagen, wie groß ihre Liebe zu Mama ist. Die Kunst der schönen Worte beherrschen aber nur zwei der Brüder, der dritte kann und will nicht schönreden. Und geht also leer aus, während die beiden anderen ein reiches Erbe antreten. Lear versteht nicht, dass es eine andere Sprache als die des Geldes geben soll oder kann. Lanoye entwirft mit großer Lust an Vers und Rhythmus den dramatischen Abgesang auf ein Lebensmodell, das den Preis, aber nicht den Wert der Welt erkennt. red

Premiere am 10.12. | 19.30 Uhr | Kammerspiele | weitere Vorstellungen am 18.12. und 21.1.2022


Der Nussknacker

Ballett von Tim Plegge nach Pjotr Iljitsch Tschaikowski

In einem neuen Arrangement der Musik Tschaikowskys verschmilzt in der Choreografie Plegges der Weihnachtsalltag im Hause der Familie Silberhaus mit der Fantasiewelt der zehnjährigen Marie, die mit dem von ihrem Patenonkel Drosselmeier geschenkten und zum Leben erwachten Spielzeugnussknacker einige Abenteuer zu bestehen hat. Der Kampf gegen das Rattenheer unter der bösen Rattenkönigin und die Reise in das verheißungsvolle Zuckerland sind nur zwei Stationen auf Maries Weg der persönlichen Entwicklung. Die Ballettversion des Hessischen Staatsballetts entfernt sich vom Libretto des berühmten Handlungsballetts Marius Petipas und nimmt Bezüge zur Märchen -Vorlage „Nussknacker und Mäusekönig“ von E.T. A. Hoffmann. Zwischen skurrilem Spielwitz und vielerlei überraschenden Momenten besticht das Ensemble des Hessischen Staatsballetts in der mitreißenden Choreografie von Tim Plegge zur live eingespielten Musik der beiden Staatsorchester. red

Wiederaufnahme am 16.12. | 19.30 Uhr | Großes Haus | weitere Vorstellungen am 17. + 18.12. und 8. + 9.1.2022


Ernst ist das Leben (Bunbury)

von Oscar Wilde / Deutsche Fassung von Elfriede Jelinek / nach einer Übersetzung von Karin Rausch

Die Lebemänner Algernon und Jack erfinden zwei Alibibiografien, um ihren Vergnügungen unbehelligt nachgehen zu können: Algernon den kranken Freund namens Bunbury, um aufs Land fahren zu können, Jack seinen Bruder Ernst, um Gründe zu haben, in die Stadt zu fahren. Doch die Dinge werden komplizierter, als sich Jack alias Ernst in der Stadt in Algernons Cousine Gwendoline verliebt und Algernon als Jacks Bruder Ernst Gefallen an Cecily auf dem Land findet. Widersprüche verstricken sich und eine rasante Verwechslungskomödie nimmt seinen Lauf.red

Premiere am 28.1.2022 | 19.30 Uhr | Kammerspiele


Sonderkonzert: Richard Wagner

„Ein Schwert verhieß mir der Vater“

Weltstar Mattew Rose ist am Staatstheater Darmstadt zu Gast. Zusammen mit Sopranistin Dorothea Herbert und Tenor Peter Sonn erleben Sie ihn in Szenen aus Wagners „Die Walküre“. red

Premiere am 15.1.2022 | Großes Haus | weitere Vorstellung 19.1.2022


Informationen zu Vorstellungsbeginn, weiteren Terminen und Eintrittspreisen unter www.staatstheater-darmstadt.de