Inspiration

Alle Vorstellungen sind abgesagt: Staatstheater Darmstadt im März

Drei Schwestern

Drama von Anton Tschechow

Olga, Mascha und Irina stecken fest. Anton Tschechow hat seine namensgebenden drei Schwestern in ein Provinzkaff eingesperrt. In der Vergessenheit, fernab vom glanzvollen früheren Wohnort Moskau, müssen sich diese drei Frauen nach dem Tod ihres Vaters einen neuen Reim auf das Leben machen. Und das an einem Ort, in dem das stationierte Militär noch das Kultivierteste ist. Tragisch wie komisch brechen diese haltsuchenden Figuren immer wieder fast auf und geben dabei Einblicke in den Kampf von Seelen, die gerne mutig wären. Und das an einem Ort, in dem das stationierte Militär noch das Kultivierteste ist. Tragisch wie komisch brechen diese haltsuchenden Figuren immer wieder fast auf und geben dabei Einblicke in den Kampf von Seelen, die gerne mutig wären.red

Kleines Haus | 27.3. (Premiere) | 2.4. | 11.4.

Boxed / Mouse

von Ariel Doron

Aus einem Schuhkarton taucht eine Hand auf. Hand und Spieler lernen sich kennen – bis das Eigenleben der Hand zum Problem wird. Eine Stoffmaus findet eine Packung Chips, braucht aber den Spieler, um diese zu öffnen. Wer sagt hier eigentlich, wo es langgeht: Spieler oder „Spielzeug“?red

Kammerspiele | 15.3. | 16 Uhr

Seymour

von Anne Lepper

Ein Heim in den Bergen. Dort hat Dr. Bärfuss akribische Regeln für eine „Kur“ aufgestellt, mit deren Hilfe dicke Kinder abspecken und vielleicht wieder zu „richtigen“ Menschen werden sollen. Doch Bärfuss ist nicht da. Alle Hoffnungen richten sich auf seine Ankunft. Denn wenn der Doktor den Erfolg bescheinigt, soll das eine Heimkehr ermöglichen. Mit rührender Eisernheit wiederholen die Insassen mantraartig Lehrsätze, ermahnen und überwachen einander. Neuankömmling Leo fällt es schwer, sich in die Absurdität einzufinden, und dass daheim der dünne Cousin Seymour seinen Platz eingenommen hat. red

Kleines Haus | 29.3. (Premiere) | 2.4. | 11.4. | 12.4.

Oum

Choreografie von Damien Jalet / Ceprodac

Der marokkanisch-französische Choreograf Fouad Boussouf beschäftigt sich in der neuesten Arbeit Oum seiner Massala Dance Company mit der Synthese von traditioneller nordafrikanischer und arabischer Kunst und Kultur sowie Hip-Hop. Ausgehend von den großen arabischen Diven wie Oum Kalthoum, Ismahan und Leila Mourad untersucht er mit Hilfe seiner Tänzer*innen, wie Hip-Hop als ein kultureller „Fremdkörper“ Erinnerungen musikalisch, körperlich und sozial überschreibt und so im Zusammenspiel mit Tradition physische Grenzen überschreitet.red

Kleines Haus | 28.3. 19.30 Uhr | 29.3. 16 Uhr

Informationen zu Vorstellungsbeginn, weiteren Terminen und Eintrittspreisen unter www.staatstheater-darmstadt.de