Inspiration

Staatstheater Darmstadt im Juni

Seymour. Der Film

Mit Seymour ist etwas Ungewöhnliches gelungen: Aus der besonderen Situation heraus und inspiriert durch die Abstand wahrenden, zwei Meter umfassenden Kostüme entstand ein Storyboard, das weder Film noch Theater ist. Mit viel Kreativität sowie einzigartigen Blickwinkeln und Erzählweisen behandelt Seymour. Der Film die Geschichte rund um ein „Kur-Heim“ in den Bergen, in dem fettleibige Kinder versuchen, Gewicht zu verlieren, mit dem Ziel, wieder „richtige“ Menschen zu werden.

Film-Premiere am 18. Juni um 20 Uhr, Kleines Haus

Online-Premiere am 21. Juni um 20 Uhr

Dichterliebe

Christian Jost nach Robert Schumanns „Dichterliebe“ op. 48 auf Texte von Heinrich Heine
Robert Schumann schuf seinen Liederzyklus Dichterliebe auf Texte von Heinrich Heines Lyrischem Intermezzo im Jahr 1840 auf dem Höhepunkt des romantischen Kunstlieds. Der Zyklus entwirft eindringliche Bilder vom Aufkeimen und Zerbrechen einer rätselhaften Liebe. Der zeitgenössische Komponist Christian Jost hat den Zyklus rekomponiert und die sechzehn Lieder wie Inseln in eine groß angelegte Komposition eingewebt — ein unerschöpflich fließender Klangstrom, der geheimnisvolle Räume voll Schönheit und Schmerz öffnet.

Dieses visionäre Musiktheaterprojekt verlegt Christian Josts Dichterliebe in den digitalen Raum und greift den assoziativen Strom der Musik in filmischen Bildern auf. In den Räumen des Theaters und in der Natur entsteht gemeinsam mit acht Sänger*innen aus dem Opernensemble und neun Musiker*innen aus dem Staatsorchester eine filmische Reise, die von Isolation, Sehnsucht und dem Wunsch nach Verschmelzung erzählt.

Online-Premiere Mitte Juni

Ich schaue Dich an (Je te regarde)

Vier Personen sitzen anonymisiert in verschiedenen Winkeln des globalen Cyberspace: Ein Konzernchef, eine Ehefrau, eine Gefängniswärterin und ein Sicherheitschef am Flughafen. Allen gemeinsam: ihre Kontrollsucht. In einer entscheidenden Minute treffen ihre Leben in der echten Welt aufeinander. Bis dahin verbringen sie ihre Lebenszeit in virtuellen Schnittstellenbeziehungen mit Avataren, auf Dating Sites oder vor Spycams. Sie lächeln und flirten mit der Überwachungskamera, der Mensch wird die Marionette des Computers. Regisseur und Choreograf Barish Karademir lässt Schauspieler auf Tänzer, Texte auf Bewegungen treffen – als Film verpackt, der aktueller nicht sein könnte!
Bald als Film.

Die Premiere wird in Kürze auf der Webseite (Link) bekannt gegeben.