Inspiration

Staatstheater Darmstadt im Februar

Die 39 Stufen

Kriminalkomödie von John Buchan und Alfred Hitchcock, bearbeitet von Patrick Barlow.
Ab dem ersten Schuss heißt es: Agenten-Abenteuer, Flirt, Komik. Dabei sollte es eigentlich für Richard Hannay ein ruhiger, schöner Abend werden; er gönnt sich einen Theaterbesuch. Aber es kommt anders und viel abenteuerlicher: Im Zuschauerraum fallen Schüsse. Tumult bricht aus. Eine elegante Lady stirbt in seinen Armen. Hals über Kopf stolpert Richard in eine Geschichte, die „007“ passieren könnte. – Theater pur. Das vierköpfige Ensemble spielt zusammen mit einem Live-Musiker mehr als 100 Rollen!

Kleines Haus | 2.2. (Premiere) | 8.2. | 13.2. | 14.2.

Aus dem Leben eines Taugenichts

Eine Produktion der Theaterwerkstatt nach der Novelle von Joseph von Eichendorff Menschen erzählen Menschen. Auf ihren Lebenswegen sind sie – wie der Taugenichts – hin- und hergerissen zwischen eigenen und fremden Erwartungen, und suchen die Balance zwischen Träumen und gesellschaftlichem Korsett. Bei dieser Inszenierung handelt es sich nicht um eine dramatische Version von Eichendorffs Novelle. Es geht um all das, was im Leben eines Menschen passiert zwischen „Mir war zum Sterben bange“ und „Ich war betrunken vor Freude“.

Kammerspiele | 14.2. (Premiere) | 28.2. | 29.2.

Tschick

Tschick – Oper von Ludger Vollmer nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf.
Maik stammt aus bürgerlichen Verhältnissen und kann sein Zuhause, insbesondere den Vater, nicht mehr ertragen und in der Schule wird er von seiner Traumfrau ignoriert. Gut, dass die Ferien nahen. Maik beschließt mit Tschick, der neu in seiner Klasse ist, aus Russland kommt und die Welt mit anderen Augen sieht, einen Autotrip zu machen. Ziel ist ein Besuch von Tschicks Großvater in der Walachei. Nach Roman, Theaterstück und Verfilmung nun die Oper des Komponisten Ludger Vollmer.

Kleines Haus | 21.2. (Premiere) | 26.2. | 1.4.

© Grafiken: gggrafik, Götz Gramlich

 

Le sacre du printemps

Foto: Gregory Baraton

Zweiteiliger Ballettabend von Edward Clug und Bryan Arias.
Igor Strawinskys „Le sacre du printemps“ ist als Skandalstück in die Geschichte eingegangen. Die Uraufführung mit Vaslav Nijinsky und dem Ballet Russes in Paris wurde von tumultartigen Protesten, Pfiffen und Buhrufen quittiert. Der Doppelabend „Le sacre du printemps“ stellt nun die Frage, was das Frühlingsopfer für uns heute bedeuten kann. Edward Clugs gleichnamige Choreografie lässt die ursprüngliche Thematik der Musik über aller zeitlichen Verortung schweben. Eigens für das Hessische Staatsballett wird Bryan Arias mit „29 May 1913“ ein neues Stück auf Basis des Frühlingsopfers kreieren.

Großes Haus | 29.2. | 19.30 Uhr (Premiere)

Informationen zu Vorstellungsbeginn, weiteren Terminen und Eintrittspreisen unter www.staatstheater-darmstadt.de