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Spieletipp: Llama Land

Kartoffeln, Kakao und Mais sind die typischen Früchte der Anden. Schon die Inka dürften sie auf ihren Terrassen angebaut haben. Das ist das Vorbild für Llama Land. Ausgehend von einer 4×4 Felder großen Grundplatte werden sogenannte Pentominos angelegt und in die Höhe gestapelt, so dass sich die typischen Terrassen ergeben. Alle Teile zeigen Wiesen und Felder mit den drei genannten Früchten. Einnahmen gibt es, wenn man ein Plättchen auf andere legt. Mit jeweils vier gleichen Früchten kann man dann eine Llamakarte kaufen, je früher man diese bekommt, desto mehr Punkte sind sie am Ende wert, und man kann ein Llama platzieren. Die Position der Llamas ist wichtig, denn es gibt Aufgabenkarten, die man markieren kann, wenn man sie erfüllen möchte. Aufgaben beziehen sich auf verkaufte Früchte aber auch auf die Positionen der Llamas.

Ein weiteres Element sind Helferkarten, die im Laufe der Partie den Spielern in die Hände fallen. Sie helfen dabei Früchte zu tauschen oder bringen Boni, wenn man bestimmte Felder überbaut.

Die Regeln sind nicht so komplex, aber es gibt einiges zu Bedenken bei diesem Spiel, es erfordert Planung, Felder mit den Früchten, die man benötigt auch so anzulegen, dass man sie dann auch überbauen kann. Die Helfer bringen dann aber auch Flexibilität, um z.B. eine Kartoffel in den dringend benötigten Mais tauschen zu können. Die Aufgaben bringen dagegen ein leichtes Zockerelement ins Spiel. mb

Llama Land | Phil Walker-Harding | Lookout Games | 2–4 Spieler | ab 10 Jahre