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Nicolai Rapp: „Darmstadt war mein Ziel“

Nicolai Rapp (*13.12.1996 in Heidelberg) wurde in der Jugendabteilung der TSG Hoffenheim ausgebildet. In der Zweiten Liga war er für die SpVgg Greuther Fürth und den FC Erzgebirge Aue am Ball, bevor er im Januar 2019 in Berlin unterschrieb. In der vergangenen Saison lief er in vier Pflichtspielen für die Köpernicker auf. Beim 1:2 der Berliner in der Rückrunden-Begegnung mit den Lilien musste er rot-gesperrt pausieren. Nach dem Aufstieg von Union in die Bundesliga kam er dort in der Hinrunde nur einmal im Pokal zum Einsatz. Rapp kann als Verteidiger und im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden. In seiner Karriere absolvierte er drei Junioren-Länderspiele. Bei den Lilien trägt er die Rückennummer 23. Er ist bis Saisonende ausgeliehen.

Defensivspieler kehrt für ein Jahr als Leihgabe ans Böllenfalltor zurück

Er war nur mal kurz weg … Nicolai Rapp spielte in der vergangenen Rückrunde als Leihgabe von Union Berlin bis Ende Juni für die Lilien. Danach kehrte der 23 Jahre alte Defensivspieler zunächst zurück in die Hauptstadt. Doch nach gut einem Monat war er wieder am Böllenfalltor, wo er nun eine komplette Saison als Leihspieler am Ball ist.

Nicolai, musstest Du Dich nach Deiner Rückkehr eigentlich wieder in Darmstadt einleben?

Nicolai Rapp: Nein, überhaupt nicht. Das einzige war, dass ich eine neue Wohnung finden musste. Das ist ja nicht so einfach in Darmstadt. Aber ich wollte unbedingt hierher zurück.

Kurz bevor Deine Rückkehr nach Darmstadt perfekt war, hieß es, Du wärst Dir quasi mit Heidenheim einig …

Nicolai Rapp: Geschrieben wird viel. Ich hatte auch andere Anfragen. Aber für mich war ganz klar, dass Darmstadt mein Ziel ist. Und das hat ja auch geklappt.

Was ist denn anders als vergangene Saison – gerade mit Blick auf den Trainer?

Nicolai Rapp: Wir wollen diese Saison aktiv mit und gegen den Ball sein. Wir wollen nicht abwarten, sondern vorne anlaufen und pressen, viel Ballbesitz haben und das Spiel bestimmen. Das ist anders als vergangene Saison. Es klappt schon ganz gut. Aber wir haben zum Beispiel im Pokalspiel gegen den 1. FC Magdeburg in der ersten Halbzeit auch gesehen, was passiert, wenn wir es nicht gut umsetzen.

Verlangt Markus Anfang mehr von Euch an Kopf- und Denkleistung auf dem Platz?

Nicolai Rapp: Wir müssen auf jeden Fall mitdenken, was der Gegner macht. Je nachdem, welches System der Gegner spielt, haben wir unser System parat und können variieren. Jeder muss wach sein.