Inspiration

Neu am Staatstheater im Februar

Fr. 2.2. | Kiss me, Kate
Die starbesetzte Inszenierung von „Der Widerspenstigen Zähmung“ könnte ein riesiger Erfolg werden, wären da nicht die Streitigkeiten zwischen den Hauptdarsteller*innen – Ex-Mann und Ex-Frau – die sich beinahe ebenso oft in den Haaren liegen wie ihre Charaktere in Shakespeares berühmter Komödie. Musical in zwei Akten

19.30 Uhr | Großes Haus | ab 13 Euro | weitere Vorstellung am 8.2., 9.2., 16.2., 23.2.

Sa. 9.2. | Peer Gynt

Es ist das Drama des modernen Menschen, das Henrik Ibsen 1867 mit Peer Gynt entfaltet. Um sich selbst zu finden, erfindet sich Peer Gynt immer wieder neu. Peer wächst als Bauernsohn mit seiner Mutter auf, verarmt und von der Dorfgesellschaft am Fjord verlacht. Er flüchtet sich in Phantasiewelten und Lügenmärchen und glaubt sich zu Höherem berufen, nämlich Kaiser der Welt zu werden. Seine Reise beginnt mit einem Hochzeitsgelage und dem Raub der Braut. Er kommt in die mystische Welt der Trolle, zeugt ein Kind, lebt als Einsiedler im Wald, lässt Mutter, Kind und seine Lebensliebe Solvejg zurück. Eine ekstatische Flucht beginnt, angetrieben von der Angst, dass die Lügen auffliegen könnten – Peers Dasein ist am Ende eine hohle Form, die nur dazu taugt, eingeschmolzen zu werden.

19.30 Uhr | Kleines Haus | Eintritt ab 10 Euro | weitere Vorstellungen am 17.2., 21.2.