Inspiration

Im Regal von Ulrich Wickert

Er gilt als einer der bekanntesten und profiliertesten Journalisten Deutschlands. 1942 in Tokio geboren, war Ulrich Wickert als Korrespondent in den USA und in Frankreich tätig, außerdem 15 Jahre lang Moderator der Tagesthemen. Er lebt in Hamburg und Südfrankreich, wo er neben Kriminalromanen auch politische Sachbücher schreibt. In seiner erfolgreichen Krimiserie um den Richter Jacques Ricou erschien zuletzt „Das Schlosss in der Normandie“.

Aus diesem Buch liest Wickert im Rahmen der Darmstädter Krimitage am 7. März (Montag) um 20 Uhr in der Bessunger Knabenschule.
Doch was liest Ulrich Wickert eigentlich selbst?  Er hat es dem VORHANG AUF verraten:

Das lese ich gerade
Kritik der Freiheit, Das Grundproblem der Moderne von Otfried Höffe. Der Philosoph Otfried Höffe ist für mich der spannendste aktuelle deutsche Philosoph, und mit dem Buch über das Thema „Freiheit“ trifft er genau das, womit ich mich immer wieder beschäftige, unter anderem auch zum Thema „Journalismus“, denn ich schreibe gerade an dem Text: Medien: Macht und Verantwortung.

Das lasse ich im Regal stehen
James Ellroy, Perfidia. Ich habe das Buch auf einer Reise an einem Flughafen auf englisch gekauft, da ich James Ellroy für einen der begabtesten Krimiautoren dieser Zeit halte. Aber das  Buch ist achthundert Seiten lang – und das klein gedruckt. Ich habe es nicht geschafft.

Das sollte jeder gelesen haben
Heinrich August Winkler: Zereißproben. Der Historiker Winkler führt mit diesem Buch in die kriegerischen Konflikte der letzten Jahre ein. Es ist ein guter Leitfaden für aufgeklärtes politisches Denken.