Inspiration

Hans Roslings Erinnerungen in: „Wie ich lernte, die Welt zu verstehen“

Corona vielleicht besser begreifen!

Rosling ist Autor des Weltbestsellers FACTFULNESS, in dem er eindeutig aufgezeigt hat, dass Fakten helfen, bessere Entscheidungen zu treffen. FACTFULNESS ist wie das vorliegende Buch posthum erschienen.

Rosling beschreibt in „Wie ich lernte, die Welt zu verstehen“ seine aussergewönliche berufliche Vita. Vom jungen Arzt, der mit Frau und Kindern Ende der Siebziger in das bitterarme, postkoloniale und vom Bürgerkrieg geschüttelte Mosambik geht, um zu helfen. Rosling war schon während seiner Jugend und später im Studium viel gereist. Das weckte in ihm und seiner Frau den Wunsch, dort zu helfen, wo es am Nötigsten erscheint. Für beide war es Mosambik. Dort entdeckte Rosling den Ausbruch von Konzo – einer unbekannten Krankheit. An deren Erforschung arbeitete er an der Universität von Uppsala zwei Jahrzehnte und bereiste für Untersuchungen dazu viele ländliche Gebiete Afrikas. Rosling war u.a. Mitbegründer der „Ärzte ohne Grenzen“ in Schweden.

Mit seinem Sohn und seiner Schwiegertochter entwickelte er eine Software, die international Statistiken verständlicher interaktiv darstellt und Kankheiten, speziell Epedemieen, besser bekämpfbar macht. Während der Ebola-Epedemie 2014 sagte Rosdling seine Vorlesungen ab und reiste mit 66 Jahren nach Liberia, um zu helfen. Sein Bericht darüber – im letzten Kapitel des Buches – kann uns helfen, viel an Corona zu verstehen.
Hans Rosling ist im Februar 2017 an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben. Das Buch schrieb seine Co-Autorin Fanny Härgestam zu Ende. Das hat sie im Nachwort anschaulich erklärt.

gpr

John Ironmonger | Der Wal und das Ende der Welt | S. Fischer Verlag | 476 Seiten | 12 Euro