Inspiration

En Shakespeare wo noch nie gemacht worde is

Foto: Robert Schittko

Eine Mittsommernacht mit der Hessischen Spielgemeinschaft

Passen Shakespeares Verse und Hessische Mundart zusammen? Ein Muss für alle Theaterbegeisterten und Freunde des Hessischen ist im Sommer die neue Co-Produktion des Staatstheaters Darmstadt und der Hessischen Spielgemeinschaft.

Der Markenkern dieser Zusammenarbeit ist, dass unter freiem Himmel auf der Terrasse des Staatstheaters gespielt wird und der Bühnentext auf Hessisch ist. In diesem Jahr steht Shakespeares „Sommernachtstraum“ auf dem Programm. Die kunstvolle musikalische Sprache und seine formale Komposition machen es zu einem Meisterwerk der Weltdramatik.

Die Story ist weithin bekannt: Vier Liebende verheddern sich in Liebesirrungen und Wirrungen. Anstifter dieses Spiels ist der Kobold Puck, doch hat er im Laufe der Nacht sichtbar Mühe, alle Fäden zusammenzuhalten. Wie verändern sich die Liebesschwüre und Streitgespräche, wenn sie in Hessischer Umgangssprache neu erklingen?

Der in Darmstadt aufgewachsene Autor David Gieselmann hat beim Übertragen in den Dialekt eine hybride Kunstsprache erschaffen. Dass diese authentisch klingt und gut über die Lippen geht, dafür sorgt die Hessische Spielgemeinschaft.                                                                         Roland Marzinowski

Terrasse des Staatstheaters | Darmstadt | 2.9. & 5.9. & 10.9., 11.9. & 13.9., jeweils um 20 Uhr | Spielzeit 90 Minuten ohne Pause | Stuhlkissen bitte selbst mitbringen | es gibt keine Getränke im Ausschank | Tickets online unter www.staatstheater-darmstadt.de