Inspiration

Die Staatstheater-Premieren im September

Sa., 2.9. | Der fliegende Holländer

In einer stürmischen Nacht auf seiner Schiffsreise nach England kam Richard Wagner der Mythos von Heinrich Heine in den Sinn: Ein Seefahrer, der sich durch einen Teufelspakt zum ewigem Umhersegeln verdammt hat. Nur einmal alle sieben Jahre darf der zur Unsterblichkeit und Rastlosigkeit auf hoher See verfluchte fliegende Holländer an Land anlegen, um dort Erlösung zu finden – in einem „Weib, das bis in den Tod getreu ihm auf Erden.“
19.30 Uhr | Großes Haus

Sa., 30.9. | Footloose

Der Junge Ren McCormack muss mit seiner Mutter aus Chicago in die Kleinstadt Bomont ziehen. Es ist eine triste Stadt, dort herrscht Tanzverbot. Mit der Hilfe von Ariel, der Tochter des Pfarrers, und von Willard, seinem besten Freund, kämpft er gegen dieses Verbot: Alle Jugendlichen sollen tanzen dürfen! Während die Erwachsenen sich dem kargen Leben der Kleinstadt hingeben, können die Jugendlichen diese Unterdrückung nicht mehr hinnehmen.
19.30 Uhr | Großes Haus

Sa., 9.9. | Judith

In der Tragödie von Friedrich Hebbel siegt der assyrische Feldherr Holofernes und erobert die Städte. Nun schickt er sich an, die Stadt Bethulien zu erobern. Er lässt alle Wasserleitungen der Stadt kappen. In der verdurstenden Stadt macht sich Panik breit, aber die junge Witwe Judith interessiert sich wenig für andere Menschen. Sie sucht nur eines: einen ebenbürtigen Gegner. Judith bietet sich als Retterin an.
19.30 Uhr | Kleines Haus

Fr., 15.9. | Wer wollen wir gewesen sein?

Wir alle haben Vorstellungen davon, was von uns einmal erzählt werden könnte. Doch was tun wir schon heute, damit diese Erzählung einmal Wirklichkeit werden wird? Und ganz abgesehen von unserer individuellen Geschichte, wie sieht es mit unserer gemeinsamen Geschichte aus? Es wird einmal an uns gelegen haben, ob wir die gewesen sein werden, die furios an ihren eigenen Ansprüchen gescheitert sein werden oder die, die ihre Vorstellungen von Demokratie und offener Gesellschaft offensiv verteidigt und lebendig umgesetzt haben werden.
19.30 Uhr | Kleines Haus

Staatstheater Darmstadt | Georg-Büchner-Platz 1 | www.staatstheater-darmstadt.de | Tickets unter 06151 – 2811-600