Inspiration

Das Staatstheater im Februar

ab Sa. 4.2. | Die Orestie

Agamemnon kehrt aus dem Trojanischen Krieg zurück. Er hat seine Tochter Iphigenie geopfert um in den Krieg ziehen zu können. Seine Frau, Klytaimestra, rächt ihre Tochter und erschlägt ihn im Bad. Ihr Sohn Orestes, angetrieben von seiner Schwester und dem Gott Apollon, rächt seinen Vater und erschlägt seine Mutter. Orestes wird von den Rachegeistern seiner Mutter verfolgt und droht das nächste Opfer zu werden. Allein kann er diese Schuld nicht tragen. Aischylos zeigt schließlich in einem großen Prozess die positive Kraft gemeinsam gesetzten Rechts, die den Einzelnen vor Willkür und Hass schützt, und dass nur Vergebung die Kette des Schreckens durchbrechen kann.

Weitere Vorstellungen: 8.2., 17.2., 25.2., 30.3. | jeweils 19.30 Uhr | Kleines Haus |
Eintritt zwischen 9 und 38,50 Euro | Tel.: 06151 – 2811600

24.2. | Ein seltsames Paar

Wer kennt den Klassiker nicht, verfilmt mit Walter Matthau und Jack Lemmon. Nun bringt Iris Stromberger die spaßige Komödie mit großer Besetzung ins Kleine Haus. Christian Klischat spielt den schlampigen Sportjournalisten, der seinen Pokerkumpel Felix (Stefan Schuster) aufnimmt, nachdem ihn seine Frau vor die Tür gesetzt hat. Mit Felix zieht auch sein Putzfimmel, sein Desinfektionsspray und diverse Kochutensilien in die Männer-WG ein. Die Pokerfreunde (Aart Veder, Florian FErdel, Hans Weicker und Robert Lang), die nun ihre Gläser auf Untersetzer setzen und das Rauchverbot befolgen müssen, können nur kopfschüttelnd dem urkomischen Beziehungschaos zusehen. Doch da gibt es ja noch die zwei attraktiven Nachbarinnen (Karin Klein und Gabriele Drechsel), die die Stimmungslage in der Männer-WG noch ordentlich aufmischen.

Premiere am 24.2. | 19.30 Uhr | weitere Vorstellungen: 2.3., 9.3., 18.3., 24.3. und 29.3. jeweils um 19.30 Uhr | Georg-Büchner Platz 1 |