Inspiration

Yoga, Pilates, Tai-Chi und Qigong

Stress kennt jeder. Im Alltag sind Hektik und Zeitnot eigentlich kaum wegzudenken. Gut, wenn Sie Strategien haben, mit denen Sie dem Druck gegenhalten und Ihre „Akkus“ regelmäßig aufladen können.

Einfach mal innehalten, tief ein- und intensiv wieder ausatmen – manchmal genügen solche Momente der Achtsamkeit, um sich in stressigen Situationen zu beruhigen. Nicht jeder schafft das alleine. Sanfte Bewegungsformen unterstützen Körper und Seele dabei, zur Ruhe zu kommen.

Yoga

Das aus Indien stammende Übungsprogramm basiert auf der philosophischen Lehre, die besagt, dass bestimmte geistige und körperliche Übungen Körper und Seele in Einklang bringen. Die Lehre ist sehr komplex, es gibt etliche Formen und Übungen, die positive Effekte haben sollen. Mit verschiedenen Yogastellungen werden Kraft, Gleichgewichtssinn und Muskelausdauer trainiert, aber auch die Rückenmuskulatur gekräftigt und die Körperhaltung verbessert.

Pilates

Das ganzheitliche Fitnessprogramm wurde in den 1920er Jahren von Joseph Pilates erfunden, einem gebürtigen Deutschen, der in die USA auswanderte. Er nannte seine Methode zunächst „Contrology“, da es darum geht, Muskeln mit Hilfe des Geistes zu steuern. Er entwickelte ein systematisches Ganzkörpertraining zur Kräftigung der Muskulatur, primär von Beckenboden-, Bauch- und Rückenmuskulatur. Wichtig sind vor allem die Wiederholungen und die Qualität der Ausführung. Schweißtreibendes Hüpfen gibt es nicht, Bewegungen werden ruhig und kraftvoll ausgeführt. Begleitet  durch bewusste Atemtechnik wirkt das entspannend.

Tai-Chi

Tai-Chi ist eine aus der chinesischen Kampfkunst abgeleitete Bewegungsmethode. Man soll lernen, einen Angreifer einfach von sich abprallen zu lassen. Nach chinesischer Vorstellung kräftigt der Sport die Lebensenergie, das Chi. Bei dieser Art Schattenboxen wird gegen einen imaginären Gegner gekämpft, wobei alle Bewegungsabläufe langsam und fließend ausgeführt werden. Das soll Blockaden im Körper lösen, Muskelverspannungen lindern und die Beweglichkeit verbessern.

Qigong

Qigong stammt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie geht davon aus, dass das freie Fließen des „Qi“ (Chi), also der Lebensenergie, durch die Energiebahnen im Körper dafür sorgt, dass der Mensch gesund ist. Wenn wir uns schlecht fühlen, dann fließt das Qi nicht ungehindert. Durch Übungen wird es mittels Bewegung und Konzentration harmonisiert und (wieder) zum Fließen gebracht, was die Lebensenergie stärken und die körpereigenen Heilkräfte aktivieren soll.

Drei Tipps für gute EntspannungDrei interessante Infos rund um die Entspannung
Lavendel riechen:Der Geruch der Pflanze mit den violetten Blüten ist nicht jedermanns Geschmack, aber äußerst wirkungsvoll – nämlich beruhigend und schlaffördernd.
Entspannen durch anspannen:Das Prinzip der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson ist einfach. In kurzen Einheiten werden Muskelgruppen nacheinander kurz angespannt, dann lässt man locker und spürt dem gelösten Zustand nach.
Nervennahrung futtern: Je mehr Serotonin im Gehirn vorhanden ist, desto besser fühlen wir uns. Baustein dieses „Gute-Laune-Hormons“ ist die Aminosäure Tryptophan. Enthalten ist sie z. B. in Käse, Geflügel, Fisch und Hülsenfrüchten.
Yoga ist sogar Weltkulturerbe:Am 1. Dezember 2016 wurde Yoga als „Immaterielles Weltkulturerbe“ der UNESCO anerkannt.
Ruhe ist Anstrengung:Unser Gehirn ruht nie. Selbst wenn wir stillliegen und nichts Besonderes denken, ist es aktiv. Dann verarbeitet es Eindrücke und bereitet sich auf neue Aufgaben vor – was auch eine Art „Entspannung“ darstellt.
Shoppen gegen Stress:Vor allem jüngere Frauen geben gerne Geld aus, um Stress abzubauen. Jede zweite Shoppingqueen muntert der Klamottenkauf richtig auf, zeigen seriöse Studien.