Inspiration

Pippo hat Rücken, wer noch?

Ralf Hammann von der Zurich versteht sich als Übersetzer des verwirrenden Assekuranz-Sprech.
Bezirksdirektion der Zurich Versicherungen Deutschland
Groß-Gerauer Str. 6a , 64560 Riedstadt,Tel.: 0 61 58 - 71 589
Mail: hammann@zuerich.de

Keine Angst kein Gesundheitsreport von mir, dafür sind andere bessere geeignet.

Als Versicherer ist es interessant, sich mit dem Thema zu beschäftigen. 25 Prozent aller Deutschen leiden unter Rückenproblemen! 18 Prozent aller Berufsunfähigkeitsfälle haben ihre Ursache genau da.

Was ist das eigentlich Berufsunfähigkeit? Es lohnt sich, die Begriffe mal auseinanderzunehmen. Erwerbsunfähigkeit, Berufsunfähigkeit, Dienstunfähigkeit, Invalidität und so weiter!
Da soll der man durchblicken – schwierig! Selbst Ärzte machen oft Angaben, die unter dem Blickwinkel der Berufsgenossenschaften geschrieben werden, dabei geht es um eine private Berufsunfähigkeit. Die sollte im Übrigen jeder haben!
Erwerbsunfähigkeit ist der schlechteste Fall. Da geht dann gar nichts mehr. 100 Prozent erwerbsunfähig ist, wer auf Dauer weniger als drei Stunden täglich irgendetwas tun kann.
Dienstunfähigkeit finden wir nur in einigen Bereichen, etwa dem Polizeidienst.
Den Invaliditätsbegriff muss man aus zwei Perspektiven beachten. Einmal die gesetzliche Berufsgenossenschaft: Dort geht es darum, ob es durch Unfall oder Krankheit im Beruf zu einer Beeinträchtigung kommt. Die private Unfallversicherung hingegen bewertet anhand einer Gliedertaxe. Darin sind einzelne Körperteil aufgeführt.
Die wichtigste Police aber ist die Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie zahlt immer dann, wenn man seinen ausgeübten Beruf nicht mehr oder einen anderen, der gleiche Kenntnisse und der der Lebensstellung entspricht, ausüben kann. Das bedeutet: Ein Außendienstler etwa kann nicht an den Schreibtisch verbannt werden. Ein Journalist nicht zum Drucker umfunktioniert werden und der Kaufmann nicht in die Registratur.
Sinnvollerweise sollte man die Police früh genug abschließen und sie gleichzeitig mit einer Altersvorsorge koppeln. Das muss nicht in einem Vertag sein, aber Altersvorsorgepolicen sollten zumindest immer die Beitragsübernahme durch den Versicherer beinhalten, wenn der Fall der Fälle eintritt. Hier geht es nicht um dauernde Berufsunfähigkeit. Die meisten Policen bieten Schutz, wenn die Beeinträchtigung voraussichtlich sechs Monate dauert.
Was hat das alles mit Pippos Rücken zu tun? Ehrlich gesagt nicht viel. Weil es erstens nicht so schlimm ist mit dem Rücken und zweitens geht es hier mehr darum, aufzuzeigen, was es an Absicherung alles gibt.
Deshalb noch am Schluss: Es gibt Grundfähigkeitsabsicherungen, Existenzschutz, Dread Disseas Policen (zahlt bei schweren Erkrankungen) und vieles mehr.
Ideal aus meiner Sicht ist folgende Kombination: Unfallversicherung als Grundstock. Dann Berufsunfähigkeit mit Option, diese dem Einkommen anzupassen ohne Gesundheitsprüfung und Altersvorsorge mit Beitragsübernahme bei Berufsunfähigkeit.

In diesem Sinne, bleiben Sie gesund,

Ihr Ralf Hammann