Inspiration

Neu am Staatstheater Darmstadt

Fr. 13.10. | Er nymbt kein Blat furs Maul
Launig und schwärmerisch, polternd, hellsichtig weltweise lässt sich der große Reformer im privaten Kreise über Gott, Tod, Teufel und die ganze Welt aus. Für Essen und Trinken ist gesorgt und zum Nachtisch proklamiert Martin Luther von den Wundern der Natur, vom Ehestand, der Zunft des Schreibers oder dem himmlischen Regenbogen. Mit Christian Klischat.
20 Uhr | Kammerspiele

Sa. 14.10. | Ein Klotz am Bein
Fernand de Bois d’Enghien hat zwei große Probleme: seinen Bankrott und seine Geliebte Lucette Gautier. Sie steht leider im Weg, denn Fernand möchte nämlich reich heiraten. Aber Lucette will so gar nicht von ihm lassen und Fernand schafft es nicht auszusprechen, was auszusprechen wäre. Er wird zum Gejagten durch Schränke und Treppenhäuser und hat zudem auch noch einen eifersüchtigen, heißblütigen General auf den Fersen. Was scheinbar harmlos beginnt, endet in einem amüsanten Feuerwerk an Verrücktheiten.
20 Uhr | Kleines Haus | weitere Vorstellungen: 22.10., 12.11., 22.11.

Fr., 27.10. | Dies ist kein Liebeslied
Was ist das für 1 Life! „Mit sieben Jahren schwor ich, niemals zu lieben. Mit achtzehn tat ich es trotzdem. Es war genauso schlimm, wie ich befürchtet hatte.“ „Dies ist kein Liebeslied“ ist eine Coming-of-Age-Performance voller Gummibärchen und Kassettentapes, die überquillt von Frust und Missverständnissen
20 Uhr | Bar der Kammerspiele | weitere Vorstellungen: 2.11., 28.11.

So., 29.10. | Die Hochzeit des Figaro – Oper
„Ein spanischer großer Herr (Conte Almaviva) liebt ein verlobtes junges Mädchen (Susanna), das er zu verführen sucht. Die Verlobte, der Mann, den sie heiraten soll (Figaro), und die Frau des Edelmanns (Contessa Almaviva) finden sich zusammen, um den Plan eines absoluten Heuchlers zum Scheitern zu bringen, dem Rang, Vermögen und Freigiebigkeit alle Macht verleihen, sein Vorhaben zu verwirklichen. Das ist alles, nichts weiter.“
So resümiert Beaumarchais über seine Komödie „Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit“. Regisseurin Emmanuelle Bastet versetzt das intrigenreiche Lustspiel in einen mentalen Irrgarten. Auf die späten 1930er Jahre zurückgreifend spiegelt sie gleichsam die Zustände unserer heutigen Zeit.
18 Uhr | Großes Haus | weitere Vorstellungen am 4.11., 14.11., 26.11.