Inspiration

Neu am Staatstheater Darmstadt in Februar

Fr. 2.2. | Die Herzogin von Malfi

Der Autor John Webster war ein Zeitgenosse Shakespeares, und seine Stücke sind auf dem Papier so kompliziert wie faszinierend. Sinfonien der Verwicklung. Die verwitwete Herzogin von Malfi liebt den Haushofmeister Antonio, aber ihre Brüder, der Herzog Ferdinand und der Kardinal von Aragon, betrachten diese Liebe als Gefahr für ihre wirtschaftlichen Interessen. Sie lassen ihre Schwester bespitzeln, und wie in einem Agententhriller führt auch hier Geheimdiensttätigkeit zu Verrat, Rache und Tod. Der Versuch einer Frau, ein selbstbestimmtes Leben in einer entmenschlichten Welt zu behaupten, scheitert. Und so bleibt am Ende gerade noch genug Leben auf der Bühne, dass sich jemand verbeugen kann.

20 Uhr | Kammerspiele | weitere Vorstellungen am 4.2. um 18 Uhr | 16.2. und 24.2. um 20 Uhr | 9.3., 17.3. und 23.3. um 20 Uhr

Mi. 7.2. | ECHO-Kammergespräch: Darmstadt: „Stadt der digitalen Sicherheit“

Darmstadt ist seit kurzem Digitalstadt. Das ist Auszeichnung und Herausforderung zugleich. Denn hier soll die Zukunft des Digitalen erforscht werden. Über die Gefahren und Chancen der Digitalisierung spricht ECHO-Chefredakteur Lars Hennemann mit dem Leiter des Kompetenzzentrums 4.0 Christian Marth und dem IT-Forensiker Martin Steinebach.

20 Uhr | Foyer Kammerspiele | Eintritt 6 Euro

Sa. 17.2. | Kreationen

Den zweiteiligen Ballettabend dieser Spielzeit widmet das Hessische Staatsballett dem Schaffen zweier Choreografen, die am Beginn ihrer internationalen Karrieren stehen. Alejandro Cerrudo und Jeroen Verbruggen begeben sich in zwei Uraufführungen zwischen Klassik und Avantgarde, zwischen dem Willen zum Träumen und der Verkörperung der inneren Bildwelten, auf die Suche nach Neu- und Wiederanfang und nach etwas, das so noch nicht dagewesen ist, aber vielleicht schon immer im Werden begriffen war.

19.30 Uhr | Großes Haus| Eintritt ab 11 Euro | weitere Vorstellungen 23.2., 3.3., 14.4., 19.4.

Tickets gibt es hier.