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Lilien | Richtungsweisende Heimspielwochen

Gleich drei Sonntage am Stück dürfen die Lilien nach der Länderspielpause im September am heimischen Böllenfalltor antreten. Unterbrochen wird der Heimspiel-Hattrick lediglich vom Gastspiel in Heidenheim in der englischen Woche. Gegen unangenehme, aber durchaus schlagbare Gegner könnten sich die Lilien vor den schweren Partien im Oktober in eine gute Ausgangslage bringen.

Als erstes haben die Darmstädter am 5. Spieltag (So., 10.9., 13.30 Uhr) den VFL Bochum zu Gast. Der Traditionsklub aus dem Ruhrpott sorgte Mitte Juli bereits für den ersten Trainerwechsel der Saison, als Gertjan Verbeek durch Ismail Atalan ersetzt wurde. Die Bochumer Mannschaft wurde im Sommer mit namhaften Neuzugängen wie Robbie Kruse oder Lukas Hinterseer verstärkt und ist trotz des holprigen Starts aufgrund der hohen individuellen Qualität keinesfalls zu unterschätzen.

Eine Woche später (6. Spieltag, So., 17.9., 13.30 Uhr) empfangen die Lilien DSC Arminia Bielefeld. An das letzte Duell haben alle Darmstädter beste Erinnerungen, damals gelang im Herzschlagfinale der sensationelle Aufstieg in die zweite Bundesliga. Bielefeld konnte sich vergangene Saison erst am letzten Spieltag retten und war vor allem auswärts mit nur einem Sieg ein gern gesehener Gast. Angeführt von Top-Stürmer Fabian Klos ist der DSC saisonübergreifend aber seit sieben Spielen ungeschlagen.

In der englischen Woche (7. Spieltag, Mi., 20.9., 18.30 Uhr) reist der SV Darmstadt 98 zum 1. FC Heidenheim zu einem altbekannten Gegner der letzten Jahre. Die Schwaben haben sich seit dem gemeinsamen Aufstieg 2014 in der zweiten Bundesliga etabliert und sind mit ihrer Identifikationsfigur Marc Schnatterer immer für eine Überraschung gut. Nicht nur die letzten drei Duelle, die jeweils 1:1-Unentschieden endeten, deuten auf eine komplett offene Partie in der Voith-Arena hin.

Das dritte und letzte Heimspiel im September (8. Spieltag, So., 24.9., 13.30 Uhr) bestreiten die Darmstädter gegen Dynamo Dresden. Die Sachsen überraschten letzte Saison als Aufsteiger mit einem starken fünften Platz, mussten im Sommer allerdings unter anderem den Abgang von Torjäger Stefan Kutschke verkraften. Die ersten Spiele zeigen jedoch, dass Dresden auch in dieser Saison ein unangenehmer Gegner sein wird.