Inspiration

Haut im Herbst | Gute Pflege für die Übergangszeit

Nach dem Sommer kann die Haut noch von der Sonne beansprucht sein, außerdem können ihr die schwankenden Temperaturen nun zu schaffen machen. Mit der richtigen Pflege wird die Haut herbstfit.

Jetzt heißt es cremen – aber richtig! Zuviel Pflege kann der Haut ebenso auf die Pelle rücken wie zu wenig. Was der Haut im Gesicht, am Körper sowie an Händen und Füßen guttut, sagen wir hier.

Die Haut ist unser größtes Organ. Sie kann bis zu zehn Kilogramm wiegen und hat eine Oberfläche von bis zu zwei Quadratmetern. Sie ist Schutzschild, Stimmungsanzeiger, Sinnesorgan, Temperatur- und Feuchtigkeitsregler gleichzeitig. Sie hält unseren Körper zusammen, schützt uns vor Druck und Stößen und vor dem Eindringen von Wasser, UV-Strahlen, Bakterien, Viren und Schmutz.
Unsere Haut hält also einiges aus. Aber bei Temperaturen unter 8 °C kann sie schlapp machen – denn dann produziert sie weniger Eigenfett und kann anfällig werden für mechanische, physikalische, chemische und bakterielle Einwirkungen. Umso wichtiger ist angemessener Hautschutz in der kalten Jahreszeit.

Dick auftragen

Jetzt sollte die Gesichts- und Körperpflege fett- und reichhaltiger sein. Im Sommer verliert die Haut über das Schwitzen viel Feuchtigkeit, in der kalten Jahreszeit muss sie sich gegen Kälte und trockene Heizungsluft behaupten. Fetthaltigere Pflegeprodukte schützen vor dem Austrocknen durch Kälte und Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
Grauschleier wegrubbeln
Die Bräune verabschiedet sich, aber statt mit vornehmer Blässe „glänzt“ die Haut manchmal mit Fahlheit. Sanfte Peelings entfernen abgestorbene Hautschüppchen, sorgen für bessere Durchblutung und lassen den Teint klarer wirken. Pflegeserien mit Wirkstoffen wie Vitaminen oder Coenzym Q10 versorgen die Haut mit neuer Energie.

Hände schützen

Unsere Hände sind oft der Kälte ausgesetzt – darum brauchen auch sie besondere Behandlung. Cremes mit Olivenöl oder Nachtkerzenöl tun gut. Eine fetthaltige Hautpflege mit Harnstoff (Urea) spendet Feuchtigkeit und bindet Wasser. Bei rissigen Händen hilft Dexpanthenol. Handschuhe halten die Finger nicht nur warm, sondern schützen auch die Haut

Füße verwöhnen

Besonders Füße, die zu Trockenheit neigen, reagieren empfindlich, wenn sie wieder in Socken gesteckt werden. Ein warmes Fußbad regt die Durchblutung an und weicht die Hornhaut auf. Danach die Füße ordentlich eincremen und auch mal eine Fußpackung machen. Hornhaut, die schon rissig ist, besser nicht rabiat mit dem Hornhauthobel bearbeiten – dann bildet sich mehr neue Hornhaut. Sanfter wirken Peelings mit Bimssteineffekt.

 

Drei Tipps für gesunde HautDrei schöne Infos rund um Pflege
Sonnenschutz bloß nicht vergessen! Selbst an bewölkten Herbsttagen kann die Haut geschädigt werden. Darum vor allem das Gesicht mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor schützen!
Vitamin E gegen Falten: Vitamin E schützt gegen freie Radikale, hemmt Entzündungen und stärkt die Hautschutzbarriere. Es ist vor allem in Pflanzenölen und Pflanzenfetten enthalten, zum Beispiel in Nüssen oder Olivenöl.
Zwiebeln halten jung: Zwiebeln essen gegen Hautalterung? Sie neutralisieren Energie-Räuber wie freie Radikale im Körper, und die Hautzellen werden weniger beschädigt.
Peeling mixen: Olivenöl mit Zucker vermischen, in kreisenden Bewegungen auftragen, abwaschen, abtrocken. Die rückfettende Wirkung des Olivenöls macht Bodylotion danach überflüssig.
Hauttyp prüfen: Trocken oder feuchtigkeitsarm? Wichtig zu wissen. Denn trockene Haut benötigt zusätzlich Fett und Feuchtigkeit, während feuchtigkeitsarme Haut dabei unterstützt werden muss, dass Wasser erhalten bleibt.
Ab in die Socken: Praktisch sind Pflegesocken z. B. mit Shea Butter oder Jojoba. Sie werden über Nacht getragen, die Gelschicht wird durch die Körperwärme aktiviert und gibt die pflegenden Stoffe an die Haut ab.