Inspiration

Feiern Sie lecker Weihnachten

Mmmh, jetzt wird´s appetitlich

Für viele ist das Essen das wichtigste am Weihnachtsfest. Im Advent und an den Feiertagen wird so richtig nach Lust und Laune geschlemmt. Dabei gibt es einige unerwünschte Nebenwirkungen für Gesundheit und Figur.

Glühwein und Co.

Hoch die Gläser und Prost! An Weihnachten wird tief ins Glas geschaut. In einer Umfrage von 2017 gibt jeder achte Deutsche zu, an den Weihnachtsfeiertagen mehr Alkohol als sonst zu trinken. Bei jedem Zehnten war es sogar schon mal so viel, dass das Fest richtiggehend verdorben war. Wen wundert´s, wenn überall der Glühwein lockt und es dauernd Anlässe zum Anstoßen gibt. Klar ist: Zuviel Alkohol schadet, auch kalorienmäßig schlägt er ordentlich zu Buche. 200 Milliliter Glühwein etwa können locker 200 Kilokalorien enthalten. Der hohe Zuckergehalt überdeckt außerdem den Alkoholgeschmack und bewirkt, dass immer noch einer geht. Bis zu 14,5 Prozent Alkoholgehalt kann Glühwein haben, der durch die Wärme und den Zucker schnell ins Blut geht.

Fett und Family

Hier noch ein Bütterchen, da noch einen Schuss Sahne, Speck muss auch sein – in der Festtagsküche trieft es nur so vor Fett. Der Gänsebraten führt mit rund 1.279 Kilokalorien pro Portion die Liste der Dickmacher unter den Weihnachtsessen an. Gefolgt vom Fleischfondue mit etwa 942 Kilokalorien pro Person. Auch das beliebte Raclette kommt auf bis zu 1.000 Kilokalorien. Die größte Falle ist dabei das Fett, das sollte man sich bewusst machen und zwischendurch auf fettärmere Alternativen zurückgreifen. Viel Gemüse zum Raclette, Brühe ins Fondue, Rinderbraten statt Gans, ein bisschen weniger Soße und zum Nachtisch Obst statt Stollen, damit kriegt man schon ordentlich Fett weg.

Süßer die Kekse nie schmecken

Vanillekipferl, Kokosmakronen, Butterplätzchen… ohne sie wäre Weihnachten nur halb so lecker. Zimtsterne gehören zum liebsten Weihnachtsgebäck der Deutschen. Doch man sollte die mit Zimt veredelten Plätzchen nicht in großen Mengen verputzen. Denn Cassia-Zimt etwa enthält erhöhte Mengen an Cumarin. Dieser pflanzliche Aromastoff kann bei besonders empfindlichen Personen schon in relativ kleinen Mengen Leberschäden verursachen. Bei Kindern mit 15 kg Körpergewicht dürfen es etwa sechs kleine Zimtsterne täglich sein, Erwachsene sollten nicht mehr als 24 davon am Tag essen.

Drei Tipps für gesunde WeihnachtenDrei interessante Infos zu Weihnachten
Weihnachtspunsch""Weihnachtsplaetzchen
Keksallergie? Atemnot oder Hautausschlag nach dem Biss ins Plätzchen können allergisch bedingt sein. Gewürze ähneln Pollenallergenen, es kann zu Kreuzallergien kommen. Allergiker sollten Zutaten wie Koriander, Muskat und Gewürznelken, aber auch Nüsse und Nougat meiden.
Singen für die Stimmung!Selbst wenn sich die ganze Familie ziert und die weihnachtlichen Gesänge schief klingen, verändert sich erwiesenermaßen durch Singen der Hormonspiegel positiv, der Stress lässt nach und macht Platz für gemeinsame Glücksgefühle.
Hoch stapeln:Sodbrennen ist ein häufiges Übel nach üppigem Essen. Dann sollte man mit erhöhtem Kopf schlafen, am besten auf der linken Seite: Wegen der Magenkrümmung fließt Magensaft nicht so leicht in die Speiseröhre zurück.
Selbst gebacken liegt im Trend:77 Prozent der Deutschen backen in der Weihnachtszeit selbst. Am beliebtesten sind Ausstechplätzchen. Einfach 300 g Mehl, 175 g Butter, 90 g Zucker, 2 Eier und 1 Päckchen Backpulver zum Teig verkneten, ausrollen und loslegen.
Bloß keine Katerstimmung: Streng genommen ist jedes Gramm Alkohol eine kleine Vergiftung. Gegen die kämpft der Körper an, indem er versucht, den Alkohol abzubauen. Das dauert! Bei Frauen gehen etwa 0,1 Promille pro Stunde, bei Männern 0,2 Promille.
Gute Nachricht: Etwa ein bis drei Kilos nehmen wir an Weihnachten zu – allerdings ist die Frage, wie viel davon den Januar übersteht. Der ist als Diätmonat beliebt und bringt viele dazu, sich Festtagspfunde abzutrainieren.