Inspiration

Eine neue Runde für den „Spirwes“

Bewerbungen bis zum 31. März

„Babbsagg“, „Labbeduddel“, „Urumbel“ – allesamt Ur-Darmstädter Kosenamen, die jetzt auf Aufklebern zu lesen sind, mit denen seit einigen Tagen für den „Spirwes“ geworben wird – den Darmstädter Kulturpreis für Maulkunst und Lebensart.

Bereits zum vierten Mal soll der „Spirwes“ am 29. Juni 2019 im Vorfeld des 69. Darmstädter Heinerfestes (4. bis 8. Juli) im Staatstheater vergeben werden, jetzt hat die Jury ihre Arbeit aufgenommen.

Über die Vergabe des vom Heimatverein „Darmstädter Heiner“ in Zusammenarbeit mit der Hessischen Spielgemeinschaft 1925 und dem Darmstädter Kikeriki-Theater ausgeschriebenen und vom Darmstädter Technologie- und Wissenschaftsunternehmen Merck, der Volksbank Darmstadt Südhessen, dem Staatstheater Darmstadt und dem Darmstädter Echo geförderten Mundart-Preis entscheiden die Juroren Oliver Brunner, Schauspieldirektor am Staatstheater Darmstadt, Roland Dotzert für den Heimatverein, Marga Hargefeld für die Hessische Spielgemeinschaft, der Schauspieler Hans-Joachim Heist, Echo-Redakteur Frank Horneff, Felix Hotz vom Kikeriki-Theater, Michael Mahr von der Volksbank, Dirk Sulzmann (Merck), Jonas Zipf (Kurator Datterich-Festival 2015) und Ruth Kockelmann, die im Staatlichen Schulamt für kulturelle Bildung verantwortlich ist.
Die Auszeichnung trägt den Namen „Spirwes“ und würdigt die wohl darmstädterischste Figur in Ernst Elias Niebergalls Lokalposse „Datterich“: Der „Spirwes“ tritt dort als der typische Darmstädter auf: passiv beobachtend und bissig kommentierend.

Dotiert ist der Preis mit insgesamt 3500 Euro. Bewerbungen nimmt die Jury in digitaler Form entgegen.

Dazu und zum Preis gibt es mehr im Internet unter www.spirwes.de