Inspiration

Ein Fußball-Weltmeister am Böllenfalltor!

Foto-Montage: sport.de

Ob man Kevin Großkreutz (28) mag oder nicht: Der Neuzugang bei den Lilien wird in der kommenden Saison polarisieren. Vorhang Auf-Autorin Selina Eckstein nennt Gründe, warum dieser Transfer richtig ist.

Eine Vorbildfunktion kann Kevin Großkreutz derzeit wohl nicht einnehmen, so viel steht fest. Durch seine Eskapaden fiel der Ur-Dortmunder in der Vergangenheit eher negativ auf und handelte sich sogar den Rauswurf bei seinem letzten Verein, dem Zweitligisten VfB Stuttgart, ein. Und auch wenn man Dönerwürfe, Pinkeln in der Hotellobby sowie einen nächtliche Ausflug mit Jugendspielern samtSchlägerei nicht tolerieren sollte, war es genau richtig vom SV 98 und Lilien-Trainer Torsten Frings, dem Fußball-Weltmeister Kevin Großkreutz noch eine Chance zu geben.

Warum? Schon in der Vergangenheit wurde Spielern, die bei anderen Vereinen aussortiert wurden, in Darmstadt eine Chance gegeben. So soll es auch bei Großkreutz sein, der für sein Handeln stets gerade stand und sie auch bereut, wie er bei seinem Abschied in Stuttgart versicherte. Außerdem könnte durch seine Vertragsunterschrift nun auch ein Zeichen für andere Spieler gesetzt werden. Schließlich laufen einige Verträge aus und auch das Interesse von Neuzugängen könnte so geweckt werden.

Einen weiteren Grund nennt Sandro Sirigu, der in der kommenden Saison, gemeinsam mit Großkreutz für die Lilien auf Punktejagd geht: „Mein erster Gedanke, als ich von dem Transfer erfahren habe, war sehr positiv. Schließlich war er 2014 dabei, als Deutschland Weltmeister geworden ist. Er hat eine unheimliche Qualität. Solche Spieler bringen uns auf jeden Fall weiter.“ Eben jene Qualität könnte auch dabei helfen, dass sich die Lilien weiter im deutschen Profifußball etablieren können: Willkommen in Darmstadt, Kevin Großkreutz!