Inspiration

Ein Baum im eigenen Garten…

… in dem der Verstorbene weiterlebt

Eine neue besondere Möglichkeit einer Baumbestattung eröffnet nun das „Tree of Life“-Konzept.

Hierbei wird die Asche des Verstorbenen in ein spezielles Erdsubstratgemisch gegeben, in das ein vorher ausgewählter Wunschbaum gepflanzt wird. Das Angebot reicht von kleinen Hölzern wie der Japanischen Blühkirsche oder der Magnolie bis hin zu großen Arten wie Stieleiche, Rotbuche oder Sandbirke.
Aufgrund des erwähnten Friedhofszwangs hierzulande wird die Urne dafür erst in die Schweiz, die Niederlande oder nach Tschechien überführt. Die dortigen Vertragspartner ziehen die „Bäume des Lebens“ etwa sechs bis neun Monate groß. Danach ist die Durchwurzelung abgeschlossen, die Asche vollständig vom Baum aufgenommen. Der Baum ist dann pflanzfertig und kann an einen von den Hinterbliebenen gewünschten Ort gesetzt werden. Im eigenen Garten beispielsweise entsteht so ein ganz persönlicher Gedenkplatz. Neben praktischen Erwägungen wie der entfallenden Grabpflege zählt für Frank Willenbücher vor allem der emotionale Aspekt dieser besonderen Bestattungsform: „Für viele Angehörige ist das sicherlich eine schöne Vorstellung: Ein Baum, in dem der Verstorbene sozusagen weiterlebt.“

Willenbücher Bestattungen | Herdweg 6-8 | Darmstadt | Tel. 0 61 51 - 64 705 | www.willenbuecher.org