Inspiration

Do. 7.2. – Mo. 22.4. | Jüdisches Leben in Lublin

Straßenfotografien der 1930er Jahre

Jüdische Schulkinder schlendern in Zweierreihen durch die Einkaufsstraße, daneben Fuhrwerke, überall rege Betriebsamkeit: Bilder aus dem Jüdischen Viertel des polnischen Lublin der 1930er Jahre hat der 1987 verstorbene Fotograf Stefan Kiełsznia aufgenommen.

Die Stadt wurde 1939 von den Deutschen besetzt, tausende Lubliner Juden wurden in die Lager verschleppt und ermordet. Die Fotos stammen aus dem Lubliner Archiv Brama Grodzka. Die Bilddokumente werden um Texttafeln und weitere Fotografien aus dem heutigen Lublin ergänzt.

Die Ausstellung soll nach den Worten des Kurators Günter Pabst die Erinnerung an die vom nationalsozialistischen Rassenwahn zerstörte jüdische Welt wachhalten.

Eröffnung am Do. 7.2. um 19 Uhr | Deutsches Polen-Institut | Residenzschloss Darmstadt | Marktplatz 15 | Darmstadt
Öffnungszeiten: Mo. – Do. 9 – 17 Uhr, Fr. 9 – 13 Uhr
Tel. 0 61 51 - 42 02-0 | www.deutsches-polen-institut.de