Inspiration

Deutsche Sprachförderung für Nicht-Muttersprachler in der Altenpflegeausbildung

Einen Beruf erlernen und gleichzeitig die Deutschkenntnisse verbessern – das ist am F+U Fachschulzentrum in Darmstadt möglich. Nicht-Muttersprachler bzw. Menschen aus einem anderen Herkunftsland können die Ausbildung zum*zur Altenpfleger*in oder Altenpflegehelfer*in dank integrierter Sprachförderung erfolgreich absolvieren. Sie werden sowohl in medizinisch-pflegerischen Tätigkeiten geschult, als auch im Deutschlernen gefördert.

Im Arbeitsalltag der Altenpflege hat Kommunikation eine große Bedeutung. Der Pflegende gestaltet die Beziehung zu Patienten, Bewohnern und Angehörigen: Er informiert, berät, gibt Orientierung, klärt auf, beruhigt, leitet an, fragt nach und vieles mehr. Für die Zusammenarbeit im Team müssen wichtige Aufgaben und Schritte besprochen und aufgezeichnet werden. Daher wird im Unterricht nach dem Sprachförderkonzept an der F+U das Lernen der deutschen Sprache mit den Ausbildungsinhalten verknüpft: Das hilft beim Verstehen von Fachinhalten, bei der Dokumentation und bei der Prüfungsvorbereitung. Damit soll Nicht-Muttersprachlern der Einstieg in die Ausbildung zur Altenpflege oder Altenpflegehilfe erleichtert werden – und gleichzeitig ein Beitrag gegen den Pflegefachkräftemangel geleistet werden.
Die Ausbildung zum*zur Altenpfleger*in startet bei der F+U in Darmstadt im Oktober 2019 und dauert in Vollzeit drei Jahre. Die Ausbildung zum*r Altenpflegehelfer*in kann schon in einem Jahr Vollzeit abgeschlossen werden. Neben der schulischen Ausbildung finden regelmäßig Praxisphasen statt.

Infos: www.fachschulzentrum.de