Inspiration

Alles Gute für die Augen!

Schützen, schonen, blinzeln

Obwohl sie so klein sind, sind unsere Augen wahre Wunderwerke: Mit keinem anderen Sinnesorgan können wir so viele Informationen in so kurzer Zeit aufnehmen. Darum ist es enorm wichtig, sorgsam mit der Augengesundheit umzugehen.

Wer denkt schon an seine Augen, solange er gut sehen kann? Erst wenn wir das Kleingedruckte einen halben Meter weit weg halten oder beim Autofahren die Augen zusammenkniepen müssen, um die Verkehrsschilder zu erkennen, schenken wir unseren Sehorganen wirklich Aufmerksamkeit. An diesen Punkt kommen viele Menschen über kurz oder lang: Schlecht in die Nähe (Weitsichtigkeit) oder Weite (Kurzsichtigkeit) sieht nämlich jeder zweite Deutsche.

In der Jugend Adlerauge, im Alter Blindfisch
In jungen Jahren haben wir „Adleraugen“, mit zunehmendem Alter lässt die Sehfähigkeit dann leider meistens nach. Unser hektischer Alltag mit Computer, Smartphone und Fernseher strengt die Augen ebenfalls an – oft ohne dass wir es bemerken. Dabei ist Stress schlecht für unsere Sehfähigkeit, Entspannung dagegen eine Wohltat.

Entspannung für die Augen: Drei einfache Übungen

Sehschwächen lassen sich zwar durch Übungen nicht beheben, aber die Augen können sich ausruhen und das stärkt sie. Um gesund und leistungsfähig zu bleiben, brauchen unsere Augen vor allem Bewegung, Abwechslung, Ruhe und gesunde Ernährung.

Rausschauen
Stundenlang auf den Computerbildschirm starren, zwischendrin mal einen Blick auf die Tastatur oder das Smartphone werfen – das ist purer Stress für die Augen. Das viele Nahsehen strengt an, darum sollte man mindestens jede halbe Stunde den Blick in die Ferne richten und zum Beispiel für einige Minuten konzentriert aus dem Fenster schauen.

Blinzeln
Der Lidschlussreflex sorgt eigentlich dafür, dass unsere Augen ausreichend befeuchtet bleiben. Doch beim starren Sehen etwa beim Arbeiten kommt das Blinzeln zu kurz, mit der Folge, dass die Augen nicht genug Feuchtigkeit bekommen. Dann kann die Hornhautoberfläche trocken werden und sich die Sicht verschlechtern. Daher sollte man sich das regelmäßige Blinzeln einfach angewöhnen, denn mit jedem Lidschlag wird Tränenflüssigkeit verteilt.

Augen zu
Nicht nur am Abend, auch zwischendurch sollten wir einfach mal die Augen schließen. Und zwar ganz bewusst: Reiben Sie Ihre Hände, bis sie richtig warm sind, und legen Sie die Handinnenflächen auf die geschlossenen Augen, ohne die Lider dabei zu berühren.

Drei interessante Informationen zu Augengesundheit
Drei Tipps für gutes Sehen
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Sonnenbrand im Auge? Gibt es! Auch die Hornhaut kann einen Sonnenbrand abbekommen, eine sogenannte „Schneeblindheit“ oder „Verblitzung“ kann die Folge sein. Wichtig deshalb: Immer Sonnenbrille tragen, die das UV-Licht optimal abhält!

Smartphones fördern Kurzsichtigkeit: Durch zu langes Starren auf kleine Displays kann der Augapfel wachsen – das Sehen in die Weite wird schlecht. Helles Tageslicht soll das Augenwachstum hemmen, also: öfter mal nach draußen gehen.

Schummerlicht schadet nicht, strengt aber an: Wer bei schlechter Beleuchtung schmökert, muss sich den Lesestoff nah vor das Gesicht halten und beansprucht so die Augenmuskeln stark. Dadurch können Augen ermüden, die Sehkraft kann nachlassen – aber nur vorübergehend.
Für die innere Sonnenbrille: Die Carotinoide Lutein und Zeaxanthien stecken hauptsächlich in grünem Gemüse. Beide kommen in besonders hoher Konzentration im „gelben Fleck“ der Netzhaut vor. Sie werden oft als „innere Sonnenbrille“ bezeichnet.

Feucht halten: Damit wir optimal sehen können, müssen wir unsere Augen mit viel Flüssigkeit versorgen, etwa durch ausreichendes Trinken. Aber auch Raum-
luft trocknet die Augen aus, Zimmerpflanzen oder Raumbefeuchter bringen Feuchtigkeit.

Schule kann kurzsichtig machen! Grund für die sogenannte Schulkurzsichtigkeit, die etwa ab dem 6. Lebensjahr entsteht, sind neue Sehgewohnheiten: Schulkinder schauen häufiger in die Nähe, in Hefte, Bücher, auf Bildschirme und Displays.
Das regt den Augapfel zum Wachstum an und kann Kurzsichtigkeit verursachen.